Zwischen vernünftiger Wirklichkeit und genialer Illusion. Der Wissenschaftsjournalist Bas Kast wurde kürzlich Teil eines ungewöhnlichen Experiments. In einem Labor in Sidney wurde sein Gehirn „abgeschaltet“, um sein „inneres Genie“ zu wecken und seine Wirklichkeitswahrnehmung zu verändern. Unser Gehirn, so lautet es in der modernen Medizin, ist dazu da, um uns vor einem Tod durch Informationsüberflutung zu schützen. Es lässt nur einen beschränkten Teil der Information durch, nur das, was wir wahrzunehmen und zu verarbeiten vermögen - es schirmt uns von der Wirklichkeit ab.
Nicht nur das - wenn man Professor Allan Snyder von der Universität Sidney fragt, stört das Gehirn in Wirklichkeit nur. Es hindert uns, unser inneres Genie. In der „Abschaltung“ des Gehirns liegt also der Schlüssel zur Genialität und zu einer grundlegend anderen Wirklichkeitswahrnehmung.
Die Globalisierung der Ökonomie bedeutet, dass jeglicher lokaler Markt unauflösbar mit der globalen Ökonomie verbunden ist. Die andauernde Dollarschwäche, zuletzt durch Veränderungen auf dem chinesischen Markt angestachelt, zeigt deutlich auf, wie abhängig die Weltmärkte voneinander geworden sind.Wir müssen entdecken, wie wir auf richtige Art in einem verbundenen System handeln können – und was könnte ein besseres Beispiel sein, als das Studium der Natur, die Mutter aller perfekten, integralen Systeme?
22. Dezember 2007 um 18:59 · Abgelegt unter Freier Wille
“Kabbala ist als die Lehre des Geheimen, nistar, bekannt, denn sie kann vom Menschen nur in dem Ausmaß erfasst werden, wie dieser in der Lage ist, seine inneren Eigenschaften zu ändern. Darum kann er seine Erfahrungen nicht an andere weitergeben, doch kann und sollte er anderen helfen, das gleiche Hindernis zu bewältigen.”
- Rambam, Ilchot Yesodot Torah
Im Buch Hakuzari heißt es, dass König Kuzari sich an einen Christen, einen Muselman und dann an einen Juden wandte, als er eine Religion für sein Volk aussuchte. (Es ergab sich wohl, dass der Jude ein Kabbalist war.) Als der König mit dem Juden sprach, bemerkte er, dass beide, der Christ und der Muselman ihm ewiges Leben und große Entlohnungen im nächsten Leben nach seinem Tode versprach. Der Jude hingegen sprach von den Belohnungen… in dieser Welt. Dem König erschien es jedoch wichtiger, was er in der nächsten Welt nach seinem Tode erhalten könnte… Der Jude erklärte daraufhin, dass diejenigen, die Entgeltung in der nächsten Welt versprechen dieses tun, um… die Lügen und die Bedeutungen ihrer Worte zu verbergen. Auf ähnliche Weise verdeutlicht Rabbi Yehuda Ashlag die Worte des Agra, dass das (ursprüngliche) Konzept vom yehudi der Name für diejenigen ist, die die gesamte spirituelle Welt…, während wir in dieser Welt leben, erreicht haben. Die Kabbala verspricht uns dieses als Belohnung. Der Mensch muss die Belohnungen erhalten, während er noch in dieser Welt lebt, besonders wenn er noch einen Körper hat, damit er alles mit diesem aufnehmen kann. Rest des Artikels lesen… »
Da plätscherte Orca Kaiko alias Willy im sauberen Wasser des Vergnügungsparks „Reino Aventura“ in Mexiko-Stadt fröhlich vor sich hin - bis er eines Tages dem Ruf der Freiheit erlag. Nicht seinem. Dem einer Gruppe freiheitsliebender Tierschützer, die der Erfolg des 1993 gedrehten Films „Free Willy“ so zu Tränen rührte, dass sie sich kurzerhand entschlossen, das Original, den Orca Kaiko, aus seiner Freiheitsberaubung mittels von Spendengeldern freizukaufen und ihn im Atlantik auszusetzen. Wo er wenige Monate später an einer Lungenentzündung starb. So gut hat ihm seine Freiheit wohl doch nicht getan.
Freiheit. So viele Generationen schwinden daher in blutigen Kämpfen um dieses wunderbare Wort. Freiheit! Schreit der langhaarige Mel Gibson in der Schlussszene von „Braveheart“, als ihm die Eingeweide herausgerissen werden. Dabei sind unsere Vorstellungen von eben dieser Freiheit äußerst verschwommen. Freiheit - worin besteht sie eigentlich?Rest des Artikels lesen… »
Saubere Städte, wunderschöne Natur, hohes Bruttoinlandseinkommen: was braucht man mehr zum Glück? Offenbar fehlt doch was. Denn: die Schweiz belegt laut Uno-Drogenbericht 2007 Spitzenplätze beim internationalen Drogenverbrauch. Bei einem neuartigen Verfahren konnten aufgrund von Abwasserwerten Schlüsse über den Kokainverbrauch von Großstädten gezogen werden. Sowohl Zürich als auch St.-Moritz sind unter den ersten zehn. Basel hat es immerhin auf Platz 12 der Drogengiganten geschafft.
Die Drogen sind unverändert auf Siegeszug in Europa, dem arbeitswütigen Hobbitparadies der Mittelerde, wo die Wirtschaft boomt und die Gesellschaft innerlich zerfressen ist. Auch USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist Spitzenreiter des Drogenkonsums: beim gleichen Drogentest des Abwassers liegt New York beim Kokainverbrauch mit Abstand an erster Stelle. Dabei ist Antonio Mario Costa, der Vorsitzende der UNO-Drogen-Kommission, mit den Ergebnissen des Drogenberichts relativ zufrieden: denn zumindest stagniert der Drogenkonsum - er stagniert, weil die zivilisierte Welt sich fest entschlossen hat, den Drogen Einhalt zu gebieten. Durch Polizeiaktionen konnte weltweit um die Hälfte der geschmuggelten Drogen beschlagnahmt werden; durch breit angelegte Aufklärung, Beratung und Behandlung versuchen die Regierungen, den Süchtigen zu helfen und Neuzugang auf dem Drogenmarkt zu verhindern.
“Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich, sondern eine von uns gestaltete Wirklichkeit.” - Physik und Philosophie, S.Hirtzel, Stuttgart, 1959
Als Heisenberg 1925 die Quantenphysik entdeckte, war es das Ende. Das Ende einer Welt und das Ende einer Wirklichkeit, die seit Einsteins Dolchstoß bereits einige Jahre lang wackelig auf den Füßen stand. Einer Wirklichkeit, die wie es scheint nun doch gar nicht so wirklich ist. Rest des Artikels lesen… »
Sie wächst uns groß, sie gibt uns alles, was wir brauchen, doch sie hat uns nicht lieb: die böse Stiefmutter Natur ist eine launische Versorgerin, liebevoll und streng zu ihren Kindern und böswillig zum hässlichen Entlein Mensch.
Mag die Natur uns einfach nicht oder warum hat sich die ganze Welt gegen uns verschworen? Es ist nur so ein… vielleicht ganz subjektives?… Gefühl dass die Natur plötzlich etwas gegen uns hat. Sie verfolgt uns auf Schritt und Tritt mit grausamen Plagen und malträtiert uns ständig auf eine – seien wir doch ehrlich – einfach ungerechte Art und Weise. Tornados, Stürme, Hurricans, Überschwemmungen, Dürren… So einen Mißbrauch sind wir von von der Natur nicht gewohnt – immerhin koexistieren wir schon Jahrtausende lang relativ friedlich. Verändert sich die Natur?
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