09.09.2010
Archiv für Januar, 2008
31. Januar 2008 um 05:49 · Abgelegt unter Bildung, Studium, Veranstaltungen

Ein Einführungskurs in authentische Kabbala - “Grundlagen der Kabbalah” - beginnt am 19. Februar im Online-Lernzentrum
Dieser Kurs enthält Texte und technische Studien, die Ihnen die Grundlagen authentischer Kabbala vermitteln.
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28. Januar 2008 um 22:49 · Abgelegt unter Artikel, Interview, Realität, Wissenschaft

Fragen und Antworten mit Rav Michael Laitman PhD – aus einem Interview mit der New Jersey “Courier Post”
Artikel in Kabbala Today Ausgabe #2
F: Warum bezeichnen sie die Kabbalah als Wissenschaft und nicht als Religion?
A: Sie wird als Wissenschaft bezeichnet, weil sie eine ist. Die Wissenschaft der Kabbalah nahm ihren Anfang vor ungefähr 5000 Jahren im altertümlichen Babylon. Zu dieser Zeit war die gesamte Menschheit verbunden und als eine Nation vereint. Der Egoismus begann sich in den Menschen zu entwickeln, sie entfremdeten sich zunehmend, was dann als Stichwort für die ganze und berühmte Geschichte um den Turm zu Babylon diente.
Das Heilmittel hierfür war eine Methode, die durch einen bestimmten Menschen entdeckt wurde, den wir heute als Abraham kennen. Er entdeckte eine Methode, die Menschen trotz des wachsenden Egoismus wieder in Verbindung zu bringen.
Die Methode, die er entdeckte, war eine wissenschaftliche Methode. Anders ausgedrückt verwendet sie wissenschaftliche Untersuchungswerkzeuge, um unseren eigenen internen Mechanismus zu ergründen; und das ist es, was wir heute als die Weisheit der Kabbalah kennen. Judentum, Christentum oder Islam datieren viel später als die Weisheit der Kabbalah und stehen tatsächlich mit ihr in keinem Zusammenhang.
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25. Januar 2008 um 14:06 · Abgelegt unter Bewusstsein, Wahrnehmung

Ich sah eine umgedrehte Welt
Artikel in Kabbala Today Ausgabe #2
Was ist Wirklichkeit? Wie nehmen wir sie wahr? Existiert sie ohne uns oder ist sie ein Bild, das in uns erschaffen wurde, abhängig von unseren inneren Eigenschaften? Es scheint offensichtlich zu sein – Wirklichkeit ist alles, was wir um uns herum sehen: Häuser, Menschen, das gesamte Universum…. Wirklichkeit ist, was wir sehen, berühren, hören, schmecken und riechen können. Das ist Wirklichkeit. oder?
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21. Januar 2008 um 23:07 · Abgelegt unter Allgemein, Egoismus, Menschheit, Wahrnehmung
Auf dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere, es zu bekommen. Letztere ist die schlimmste
; die letzte ist eine wirkliche Tragödie– Oskar Wilde, Lady Windermeres Fächer
Wenn wir den Genuss untersuchen, den wir aus Wissen ableiten, aus Vorherrschaft, Ehre, Wohlstand oder aus Genuss von Nahrung oder Sex, dann scheint es so zu sein, dass in all diesen Fällen der größte Genuss in dem kurzen Moment erfahren wird, wenn sich das Verlangen und dessen Befriedigung begegnen. Von dem Moment an, wo wir beginnen, unser Verlangen zu befriedigen, nimmt der Genuss ab.
Der Genuss aus der Befriedigung eines Verlangens mag Minuten, Stunden oder Tage andauern, aber er verblasst. Selbst wenn wir über viele Jahre versuchen, etwas zu erreichen, wie ein repräsentatives Büro - sobald wir es haben, verlieren wir die Empfindung des Genusses. Offenbar ist der Genuss, der das Verlangen befriedigt, auch derjenige, der diesen beendet.
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21. Januar 2008 um 13:15 · Abgelegt unter Bewusstsein, Bildung
In der Antike inspirierte die Kabbala große Seelen dazu, sich zu erheben und nach dem Sinn des Lebens zu suchen, aber der Zweig, der „Philosophie“ genannt wurde, scherte bald in eine andere Richtung aus.

Vielleicht stellen wir uns Kabbalisten als zurückgezogene Menschen vor, die sich in der Dämmerung verbergen, in Kammern mit Kerzenlicht und magische Schriften verfassen. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde Kabbala tatsächlich geheim gehalten. Das geheimnisumwitterte Flair der Kabbala führte zu zahlreichen Märchen und Legenden, die sich um ihre Natur rankten. Obgleich die meisten von ihnen falsch sind, verblüffen und verwirren sie auch heute noch die entscheidenden Denker.
Aber die Kabbala war nicht immer geheim. Tatsächlich gingen die ersten Kabbalisten sehr offen mit ihrer Weisheit um und waren gleichzeitig sehr in der Gesellschaft engagiert. Oft waren Kabbalisten die Führer ihrer Nation. Von allen Führern ist vermutlich König David das bekannteste Beispiel eines großen Kabbalisten und eines großen Führers.
Das Engagement der Kabbalisten in der Gesellschaft half den zeitgenössischen Schülern, die Basis für etwas zu entwickeln, was wir heute als „westliche Philosophie“ kennen, welche später die Grundlage für moderne Wissenschaften wurde. Reuchlin, ein Humanist, klassischer Schüler und ein Experte für frühere Sprachen und Traditionen, schreibt in seinem Buch De Arte Cabbalistica: „Mein Lehrer Pythagoras, der Vater der Philosophie, lernte von Kabbalisten… Er war der erste, der das Wort Kabbala, welches bis dahin seinen Zeitgenossen unbekannt war, in das griechische Wort Philosophie übersetzte… Kabbala lässt unser Leben nicht im Staub vorüberziehen, sondern erhebt unseren Verstand auf die Höhen des Wissens.“ Rest des Artikels lesen… »
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16. Januar 2008 um 22:00 · Abgelegt unter Allgemein, Bewusstsein, Kollektives Bewusstsein
In allen Zeiten kannte die Menschheit Zauberer, Wunderheiler, Schamane, Vorhersager und außerdem noch eine ganze Reihe von einfachen Menschen, die es mit der „Spiritualität“ hielten: sie beanspruchten für sich Kenntnisse und Fertigheiten außerhalb dieser Welt. Insbesondere über Menschen mit psychologischen Störungen hieß es, sie hätten eine besondere Veranlagung für Spiritualität und würden Dinge sehen, die anderen nicht zugänglich seien.
Was ist dieses „übernatürliche“ Wissen und ist es spirituell? Was ist Spiritualität überhaupt? Und was ist “übernatürlich”?
Spiritualität bedeutet laut Wikipedia „im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit.“ Spiritualität ist also all das, was irrational, unkörperlich, „geistig“, unerklärbar ist. Je weiter jedoch unser Fortschritt in die Gefilde der Psychologie und der Anatomie vordringt, desto weniger Platz bleibt für eben diese Spiritualität; denn wir entdecken immer mehr den Einfluss der Hormone; wir entdecken die Wurzeln und anatomische Erklärungen für Sinnlichkeit und Rationalität (siehe Beitrag „Genie werden und Wirklichkeit entdecken“), wir erklären das Irrationale und bisher Verborgene.
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14. Januar 2008 um 23:21 · Abgelegt unter Bewusstsein, Egoismus, Globale Krise
Wie schön sie doch heißen. Vivian, Lothar, Jeanett, Kyrill, Durian… und nicht zuletzt Katrina: nicht ein wunderschöner Name? Sie kündigen sich kurzfristig an, kommen, gehen und hinterlassen einen tiefen Eindruck: Hurrikane, Orkane, Stürme, Taifune. Stürmische Ausraster der Natur. Sie verwüsten spielerisch ganze Städte und hinterlassen Angst und tiefe kindische Verwunderung: was war das eben und warum eigentlich?
Überflutungen, Waldbrände, Dürren, Erdbeben. Hier und da unternimmt die Natur scheinbar zusammenhanglos kleine und große Selbsteliminierungen, schlägt um sich herum, hysterisch, streitsüchtig und vollkommen grundlos. Was hat die Natur nur? Hmm. Na ja. Wir machen hier mal weiter. Vollkommen ungehört kränkelt die Natur vor sich her. Hier und da reden Politiker große Worte über den Erhalt der Natur, Klimaveränderung, Ökologie. Angela Merkel will beim G8 eine Temperaturerhöhung von nur 2 Grad bis 2050 durchsetzen und schafft es fast! Wow. Ein Konzert für das Wohl der Natur und zum Zweck des Energiesparens verbraucht so viel Elektrizität, dass Afrika davon ein Jahr lang leben könnte. Es ist, als würden zwei Ehepartner streiten, die schon lange nichts mehr einander zu sagen haben. Sie: Du liebst mich nicht!!! Er: was hast du nur? Ich komme doch schon früher nach Hause.
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9. Januar 2008 um 18:04 · Abgelegt unter Artikel
“…, wenn jemand zu Ihnen sagt:
‘ich habe mich bemüht und nichts gefunden’,
glauben Sie es nicht;
‘ich habe mich nicht bemüht und ich habe gefunden’
glauben Sie es nicht;
‘ich habe mich bemüht und ich fand’,
glauben Sie es.”
- Was sind die Kräfte die für die Arbeit erforderlich sind, Kabbalist Rabbi Baruch Ashlag (1906-1991)
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7. Januar 2008 um 19:07 · Abgelegt unter Literatur

Als Rabbi Nachum von Ruzhin, ein Kabbalist des letzten Jahrhunderts, seine Studenten beim Damespiel antraf, erzählte er ihnen von der Ähnlichkeit der Regeln dieses Spiels mit denen der Spiritualität: Zum einen kann man nicht zwei Züge auf einmal machen; zweitens kann man nur vorwärts ziehen, nicht rückwärts; drittens kann man, wenn man das Ende erreicht hat, so ziehen, wie man will, nach eigenem Wunsch.
Wenn wir glauben, dass jemand über uns redet, werden wir neugierig, was gesagt wird. Das, was gewünscht wird, aber verborgen bleibt, gilt als »geheim«. Wenn wir die Bibel lesen und fühlen, dass sie über uns berichtet, dann kann man sagen, dass wir das Studium der verborgenen Weisheit der Kabbala begonnen haben, in welchem wir über uns selbst lesen werden, obgleich wir uns dessen gegenwärtig nicht gewahr sind.
Während wir auf dem spirituellen Weg voranschreiten, werden wir erkennen, dass die Bibel über uns spricht, und dann wird die Bibel von etwas Verborgenem zu etwas Offenbartem übergehen. Diejenigen, welche die Bibel lesen, ohne sich Fragen in Bezug auf sich selbst zu stellen, können in der Bibel weder verborgene noch enthüllte Teile erkennen; solchen Individuen stellt sich die Bibel einfach als ein historischer Bericht dar oder als eine Ansammlung von Vorschriften.
Auszug S.253 aus Leben aus der Kabbala
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5. Januar 2008 um 23:06 · Abgelegt unter Artikel

Kabbalah TodayAusgabe #2
In dieser monatlichen Ausgabe von Kabbala Today:
* Der Konsumereffekt- Wie wir von der Natur lernen können, um unser globale Wirtschaft zu optimieren
* Ökologie und Wir - Wird unser wachsendes Umweltbewusstsein uns vor der ökologischen Krise bewahren?
* Störche und Teamwork - Wieso fliegen Störche in einem V?
* Ich sah eine umgekehrte Welt - Existiert die Realität in uns? Ooder ist sie ein Bild, das in uns entsprechend unserer inneren Eigenschaften entsteht?
* Kabbala ist nicht Philosophie - “Mein Lehrer Pythagoras, der Vater der Philosophie, lernte von Kabbalisten…”
* Nach 5000 Jahren ist es Zeit den Oberbaumeister zu treffen - Sich dem Oberbaumeister anzugleichen ist der Zweck der Schöpfung
* Interview mit Dr Rav Michael Laitman - Fragen und Antworten mit Dr. Rav Michael Laitman - aus einem Interview mit der New Jersex “Courier Post”
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