Auszüge des Interviews:
„Die Weisheit der Kabbala sagt, dass nicht nur das Verbrennen von Erdöl, die Umweltverschmutzung, die egoistischen Handlungen, das Gewinnstreben, sondern im Besonderen unsere Gedanken an allem Übel schuld sind. Wir hassen einander, jeder denkt nur an sich selbst, jeder ist bereit, die ganze Welt nur zu seinem Vorteil zu nutzen, zu seinem eigenen Nutzen zu verwenden und sonst interessiert ihn überhaupt nichts in der Welt. Für jeden scheint es das Wichtigste zu sein, dass es ihm jetzt gut geht und gerade dieser Zugang und diese Beziehung zerstören die ganze Welt….”
„Der Schöpfer - Gott - ist die Natur. Und das hat nichts mit Religion zu tun, sondern genau so wie wir über unsere Welt lernen, indem wir die Tatsachen aus der Physik, Biologie und Chemie abgeleitet haben, können wir über jene Kräfte lernen, die auf unsere Welt wirken, die unsere Welt lenken. Diese Kräfte vereinigen sich alle im Endeffekt zu einer Kraft, die auf uns wirkt und diese Kraft heißt ‚Elokim’, ‚Schöpfer’,‚Gott’ oder ‚die Natur’. Das ist aber nicht jener Gott, an den die religiösen Menschen glauben……”
“Die einen sagen, wir müssen auf die Bäume aufpassen, die anderen sagen, wir müssen weniger Treibstoff verbrauchen….im Endeffekt müssen wir verstehen, dass all diese Probleme aus einem großen Problem resultieren. Der Egoismus des Menschen umschließt die gesamte Erdkugel und dies schließt auch sämtliche tiefere Stufen der Natur in sich ein…..”
Kabbalisten erklären, dass es so etwas wie “Zeit” oder “Raum” in der spirituellen Wirklichkeit nicht gibt. Woher kommt dann unser Zeitempfinden? „Spirituelle Zeit” ist eine Folge von spirituellen Zuständen. Der Kabbalist Rabbi Yehuda Ashlag erklärt: „Spirituelle Zeit ist eine Anzahl von Veränderungen der Form, die sich eine aus der anderen ergeben: vorher und nachher, Ursache und Folge.”
Einfacher ausgedrückt: Wir erfahren eine Reihe von Zuständen, ohne Bezug auf die Zeit, und wir können bestimmen, ob wir sie schnell und freudvoll oder langsam und schmerzhaft erfahren werden. Auf diese Weise können wir Zeit kontrollieren, wie geschrieben steht: „Israel beschleunigt die Zeiten.”
Die Frage „Wer bin ich?” existiert ihn jedem von uns. Aber wenn diese Frage nicht mehr beiseite geschoben werden kann, dann betrifft sie den Schöpfer: „Wer ist Er?” Das liegt daran, dass der Schöpfer sich in uns befindet, die Quelle des menschlichen „Selbst”. Daher, egal wie viele Male wir uns selbst „Wer bin ich?” gefragt haben, die Frage bezieht sich nach wie vor auf den Schöpfer. Das „Selbst” ist eine Konsequenz. Unsere Verlangen, jede unserer Bewegungen, alles, was wir tun ist in der Tat vom Schöpfer erschaffen.
Die Vorstellung, dass alles was wir sagen und denken, selbst wenn wir vom Schöpfer und uns selbst sprechen, das Werk des Schöpfers ist, ist nahezu unmöglich für uns zu erkennen. Rest des Artikels lesen… »
26. September 2008 um 17:35 · Abgelegt unter Wahrnehmung
Wir alle wollen glücklich und im Frieden sein, aber irgendwie sind wir nicht in der Lage, dies immer so zu spüren. An dem einen Tag läuft alles richtig - du erhälst eine Beförderung am Arbeitsplatz, dein Liebesleben blüht und deine Gesundheit ist perfekt. Am nächsten Tag wirst du gefeuert, brichst mit deinem Partner und fängst dir die Grippe ein. Kurz gesagt, beides, Schlechtes und Gutes, kommt aus allen Richtungen auf uns zu.
Kabbala erklärt uns, dass es einen Weg gibt, hinter diese ganzen „zufälligen Hindernisse” zu schauen und sich gelassen zu fühlen, egal was gerade passiert. Dann wären wir bezüglich unserer Zukunft zuversichtlich und würden ständig Freude und ein Gefühl der Vollständigkeit empfinden. Rest des Artikels lesen… »
Auszüge des Interviews:
„Der Unterschied zwischen Mann und Frau liegt im Charakter, in der Weltanschauung, im Verständnis der Welt, in der Mentalität, in der Arbeit im inneren System, in den rechten und linken Gehirnhälften - alles unterscheidet sich vollkommen. Wir sind wie zwei Welten, die einander nicht verstehen. Wir können nur durch das Äußere kommunizieren, aber zwischen uns gibt es eine Membran, die undurchdringbar ist. Wir können einander nicht verstehen. Ich kann nicht die Frau verstehen und die Frau wird mich nicht verstehen können. Nur basierend auf unserer Erfahrung, auf der Liebe, auf Anteilnahme, können wir irgendwie in einen wechselseitigen Kontakt miteinander gelangen…”
„’Liebe’ heißt in der Kabbala, eine Beziehung zu den Menschen, in der sämtliche Verlangen in Bezug auf die anderen sind, d.h. wenn ich jemanden liebe, so bedeutet das, dass alles, was er in seinem Inneren wünscht, seine gesamte Leere, all das wird zu meinem, anstelle von meinem, und alles was in mir ist, ist nur dazu da, um ihn zu füllen - und das heißt Liebe….”
Bis zum Ende des großen Internet-Verbreitungs-Projekt - Shana Tova (Frohes Neues Jahr) - bleiben nur noch 6 Tage!
Alle, die ein Verlangen spüren, die Kabbala in der Welt zu verbreiten, sind eingeladen, die unten aufgeführten Clips anzuschauen (und natürlich auch noch viele der anderen Clips auf Flix.co.il)!
24. September 2008 um 10:00 · Abgelegt unter Audiobook, musik
Radio “Kavana (Absicht)” wird Dir helfen, mit uns zusammen die gleiche Absicht zu behalten, egal wo Du bist oder welche Schwierigkeiten Dir in den Weg kommen!
In diesem Artikel erörtert Rav Dr. Michael Laitman Altruismus als Naturgesetz und stellt sein Konzept vor: Wir können Altruismus als Quelle vollkommenen und unbegrenzten Genusses enthüllen, wenn wir unsere sozialen Werte ändern und Altruismus wertschätzen.
Auszug aus dem Artikel:
„Wenn die Gesellschaft eine Person einzig wegen seiner oder ihrer Hingabe an die Gesellschaft schätzt, werden wir alle notwendigerweise danach streben, zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Wenn wir die Auszeichnungen weglassen, die wir für persönliche Leistungen geben und Menschen einzig wegen ihrer Sorge für die Gesellschaft schätzen, wenn Kinder ihre Eltern nach diesen Grundsätzen beurteilen, wenn Freunde, Verwandte und Kollegen uns nur daran prüfen, wie gut wir uns zu anderen verhalten, werden wir allen anderen Gutes tun wollen, um die Anerkennung der Gesellschaft zu gewinnen.
Auf diese Weise werden wir allmählich ein Gefühl dafür bekommen, dass es ein besonderer und erhabener Wert an und in sich selbst ist, anderen gegenüber Altruismus oder Selbstlosigkeit zum Ausdruck zu bringen, ungeachtet der sozialen Anerkennung, die dieses gewährt. Dabei werden wir erkennen, dass diese Gesinnung in der Tat eine Quelle vollkommenen und uneingeschränkten Genusses ist. Darüber hinaus werden wir feststellen, dass diese Gesinnung - Altruismus - das umfassende Gesetz der Natur ist, dasselbe Verhalten, das uns lenkt und erhält.” lesen sie den ganzen Artikel…
23. September 2008 um 12:03 · Abgelegt unter Seele, Sohar
Das Buch Sohar lehrt uns, dass eine Verbindung nur dann einen Wert darstellt, wenn hinter ihr eine spirituelle Absicht steht. Über die wahre Freundschaft verglichen mit einem Platz der Verächter.
„Im Buch Sohar steht ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder in Einheit zu verweilen!’ Freunde sind jene, welche zusammensitzen und nicht voneinander getrennt sind. Zunächst sehen sie aus wie ein Haufen Streitsüchtiger, die sich gegenseitig umbringen möchten, aber später kehren sie zur Liebe und Brüderlichkeit zurück. Was sagt der Schöpfer über sie? ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder in Einheit zu verweilen!’ Das Wort Gam (hebräisch: auch) zeigt auf, dass jene auch Göttlichkeit in sich einschließen. Der Schöpfer hört ihren Worten zu, fühlt Zufriedenheit und Er erfüllt sie mit Freude.”
–Sohar, Acharei Mot, items 64-5
“Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder in Einheit zu verweilen!” ist einer der am meisten berührenden Verse in den Psalmen. Rabbi Shimon Bar-Yochai (Rashbi) lehrt uns, dass sich dieser Vers (welcher mittlerweile ein bekanntes Lied wurde) mit der wahren Liebe unter den nach Spiritualität strebenden Menschen beschäftigt. Rest des Artikels lesen… »
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