Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt solche Freunde, die nach der großen Begeisterung und der Vereinigung während des vergangenen Megakongresses jetzt das Losgerissensein und die Gleichgültigkeit empfinden. Wie kann man ihnen helfen?
Meine Antwort: Es ist das gute Zeichen, weil der Kongress vorbei it, und wir auch den neuen Zustand erreichten – wenn der Mensch aus dem hohen Gipfel in die tiefe Grube fällt. Man kann hier nur auf zwei Weisen behilflich sein: entweder durch die innere, oder durch die äußere Sorge.
In unserem Inneren sollen wir uns bemühen, trotz allem das gemeinsame Gefühl der Einheit, des allgemeinen Kli, des geistigen Gefäßes zu spüren. Und gerade diejenigen, die gefallen sind – enthüllen die neue Schicht des egoistischen Wunsches, die jetzt - in unserem allgemeinen Weltkli offenbart wird. Denn sie sind die Träger dieses neuen Wunsches (mit der größeren Dicke, Awijut). Und diejenigen, die diese Belastung im Wunsch nicht empfinden, wollen sich zusammen mit den anderen noch höher, in der einheitlichen Umarmung erheben – dann werden wir alle gewinnen. Wir werden den Schirm und das widergespiegelte Licht einbringen, und sie – die Kraft des Wunsches (Awijut), und zusammen werden wir das fertige Kli erschaffen, in dem wir hinaufsteigen können.
Wir können also gerade jetzt den großen Aufstieg fühlen, wenn der Kongress schon vorbei ist. Die Zeit des gemeinsamen Treffens ist nur das Ergebnis unserer vorhergehenden Arbeit, und jetzt, nach dem Kongress, fängt die folgende Etappe der Einigkeit an, damit jeder Verlangen hat, die Übrigen zu erheben. Auf diese Weise funktioniert das allgemeine geistige Gefäß: der eine gewährleistet den Wunsch, und anderer den Schirm, und dann wechseln sie ihre Aufgaben. Und so erfolgt das Vorankommen. Es ist eine sehr gute, nützliche Periode, und keinesfalls darf man diese Zeit als unbelebte bzw. nur als Erwartung des folgenden Kongresses wahrnehmen! Im Gegenteil, darin besteht eben die ganze Arbeit und der ganze Aufstieg – die Erhebung über die Hindernisse hinauf! Und der Kongress ist eine Vereinigung, die eigentlich keine Arbeit erfordert.
Dort wirken die allgemeine Begeisterung aller Teilnehmer und die individuelle Aufhebung des Egoismus. Dort erfolgt das Erhalten der Kräfte für die Periode des Aufstiegs zwischen den Kongressen.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel “das Vorwort zu” Panim Meirot “”, 28.07.2010
Каbbalisten – über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 12
28.07.2010, 15:12 [#18174]
Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten der großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.
Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]
Die Realität, die sich hinter der Wissenschaft der Kabbala verbirgt
Die Kabbala benutzt keine anderen (abstrakten) Namen oder Begriffe, außer denen, die real sind (die in unseren Gefühlen empfunden werden und dann mit dem Verstand untersucht werden) und welche die Wirklichkeit (die wir je nach Maß unserer Korrektur enthüllen) wiedergeben. Dies ist das eiserne (absolute) Gesetz aller Weisen der Kabbala: “All das, was nicht begriffen ist (klar, in den korrigierten Eigenschaften) darf man nicht (ist unmöglich zu) benennen und in Worte fassen”.
(Weil die Definition über die Eigenschaft des begriffenen Objektes spricht, die im Maß der Ähnlichkeit der Eigenschaften, laut dem Gesetz der Gleichheit der Eigenschaften begriffen wird nur das Ähnliche wird begriffen). Und hier sollst du verstehen, dass das Wort “Begreifen” die höchste Stufe im Verständnis bedeutet. Und es kommt aus dem Satz “Deine Hand wird ergreifen”. Das heißt, solange kein absolut klares Begreifen erreicht ist, als ob du etwas in deinen Händen festhalten würdest, sprechen die Kabbalisten über kein Begreifen, sondern benutzen hierfür die anderen Begriffen: das Verständnis, das Wissen usw.
Baal HaSulam. “Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala”.
Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass in den großen Gruppen für den Menschen gesorgt wird, im Falle des Abstiegs wird er seitens der anderen unterstützt, aber was kann derjenige machen, der von den anderen Dutzende und Hunderte von Kilometern entfernt ist, und sich beispielsweise irgendwo in Europa, in der fremden, materialistischen Umgebung befindet?
Meine Antwort: Uns scheint es so zu sein, dass die physische Nähe das Spirituelle positiv beeinflusst, aber das bleibt allerdings umstritten, und wenn der Mensch sich an seinem Wohnort bemüht, den Kontakt und den Aufstieg zu erreichen, dann gewinnt er immer mehr, als wenn er sich für die schnelle Fahrt zu den Anderen entscheidet – denn man muss zunächst ein halbes Jahr lang versuchen, an der Verbindung vor Ort zu arbeiten. Du sollst dich nicht auf die dich umgebenden Körper konzentrieren, sondern dich bemühen, durch deine gegebene Umgebung die geistigen Entfernungen zu bemerken.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel “das Vorwort zu” Panim Meirot “”, 28.07.2010
Wo befindet sich der Eingang in die Höhere Welt?
27.07.2010, 16:30 [#18127]
Der Sohar, Kapitel “Lech Lecha”, Punkt 153: Nefesh und Ruach sind keine zwei voneinander getrennten Stufen. Sie sind vielmehr eine Stufe; und sie sind zwei, die vereint sind. Und es gibt eine, die übergeordnet ist, die sie beherrscht und an ihnen fest hält, und sie an ihr. Und diese ist “Neshama”. Der Sohar erzählt uns, wie wir nach der Erreichung des ersten geistigen Kontaktes, diese Verbindung verstärken und darin die folgenden Erscheinungsformen ersehen. Wir empfinden darin nicht nur die erste Stufe der Einheit - “Nefesh”, den Ruhezustand (Nefisha), die Fähigkeit, in dieser Verbindung festgehalten zu werden, sondern auch das gemeinsame Leben, das sich in die Tiefe aus diesem Punkt unseres Kontaktes verbreitet - und zwar in die andere, höhere Dimension - “Ruach”.
Wenn wir nicht zum ersten Kontakt, an den Ort unserer Vereinigung gelangen, dann werden wir den Eingang in den höheren Raum (die Eigenschaft des Gebens) nicht finden. Und wenn wir diesen Kontakt zwischen uns feststellen, dann beginnt das Höhere Licht darauf einzuwirken, wodurch er geöffnet wird, und wir können in die völlig andere Dimension - in die spirituelle Welt hinausgehen.
Alles, was innerhalb dieser Verbindung geschieht, wird eben als die spirituelle Welt bezeichnet. Anfangs scheint es uns so zu sein, als ob uns die Erreichung dieser allgemeinen Verbindung zwischen den Menschen ein besseres Leben, Sicherheit und angenehme Empfindungen versprechen würde. Aber dies ist bei weitem nicht alles! Innerhalb dieses allgemeinen Punktes öffnet sich der Eingang in die Höhere Welt.
Aus dem Unterricht nach dem Buch Der Sohar, 27.07.2010
Der Sohar, Kapitel “Lech Lecha”, Punkt 146-150: Rabbi Schimon sagte, “Wenn ein Mensch in seinem Bett einschläft, verlässt ihn seine Seele (Nefesh) und steigt auf, da geschrieben steht, ‘Nachts sehnt sich meine Seele nach Dir.’”…
Sie erhebt sich von ihnen und hält sich nicht an ihnen fest. Später geht und wandert sie und steigt gemäß ihrer Stufe auf….
Jene Seele (Nefesh), welche mit dem Aufstieg belohnt wurde, erscheint vor dem König und hält sich, mit dem Wunsch gesehen zu werden, fest, mit einem außergewöhnlichen Verlangen die Güte des Königs zu sehen und Seinen Palast zu besuchen. Das ist ein Mensch, welcher immer einen Anteil an der nächsten Welt hat.
Was ist die Seele (Nefesh)? Wenn ich wünsche, mich mit den anderen zu verbinden und fühle, dass ich mich durch diese Bestrebung mit den gleichen Wünschen allen anderen verbinde, dann heißt die Stelle unserer Vereinigung und der Einheit “Nefesh” (die Seele). Jeder kann sie verschieden empfinden, aber für mich ist sie meine erste Stufe, Nefesh.
Wenn ich später diese Verbindung verstärke, trotz des wachsenden Egoismus und allerlei Hindernisse, dann erreiche ich die folgenden Stufen: Ruach, Neshama, Chaya, Jechida.
Aber die Stelle, die mir den ersten Kontakt gewährleistet – bzw. mein Wunsch zur Verwirklichung dieser Verbindung, heißt Nefesh.Ich soll den Ort dieses Treffens aller unseren Wünsche erschaffen! Und wenn sich alle dort befinden werden und ich auch dorthin kommen werde, wenn ich sie also mittels eigener Bemühungen verbinden werde, und sie werden mir ermöglichen, dorthin einzugehen - dann werde ich gerade dort, an der Stelle meiner Bemühungen, in der Vereinigung mit allen anderen, alle geistigen Zustände erleben, über welche das Buch Sohar erzählt. Ich muss nur diese Verbindung wollen und fühlen, dass ich mich schon darin befinde - dies wird bedeuten, dass ich in den Zustand “Nefesh” eingehe. Und Sohar erzählt mir darüber, was in dieser Vereinigung weiter geschieht.Es gibt nur eine diese Verbindung, die die Aufstiege und die Abstiege erlebt, allerlei Abenteuer und Zustände – im Sohar wird nichts anderes beschrieben! Denn Der Sohar spricht nur über die Höhere Welt, und das Höhere wird nur in der Vereinigung enthüllt.
Aus dem Unterricht nach dem Buch Der Sohar, 27.07.2010
Eine Frage, die ich erhielt: Niemand hat mit dem stürmischen Durchbruch gerechnet, der plötzlich in der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala in Israel und in der ganzen Welt geschah.
Welche Prognose machen Sie für das nächste Jahr?
Meine Antwort: Wir brauchen keine weitliegenden Berechnungen zu machen. Man muss einfach weiter arbeiten, um alles Mögliche zu erreichen. Und wie die Welt darauf reagieren wird ist nicht mehr unsere Sorge, geben Sie sie an die Höhere Kraft, an das Höhere Programm weiter. Wenn ich alles Mögliche gemacht habe, dann wird der nächste Zustand enthüllt. Wie er in meinen Empfindungen aussieht, spielt keine Rolle – wenn ich an das Geben denke, dann soll ich keine Berechnung anstellen. Ich muß nur entscheiden, wie ich am besten die Kabbala verbreiten kann. Vielleicht kommt als Antwort auf unsere Bemühungen, eine schwierige Stagnationsperiode – aber woher sollen wir wissen, was sich dahinter verbirgt, welche Völker früher als die anderen mit der Korrektur beginnen. Aller kann sich unerwartet ändern. Deshalb werden wir keine Prognosen für das nächste Jahr machen. Lasst sogar heute noch die gemeinsame Korrektur kommen!
Aus dem Unterricht nach dem Artikel “das Vorwort zu” Panim Meirot “”, 26.07.2010
Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich in mir das Zittern vor dem Schöpfer erwecken, wenn ich nur unsere materielle Welt sehe?
Meine Antwort: Es kommt die Zeit, wenn ich schon lange in der Gruppe bin und plötzlich darüber “höre”, dass ich mich für die Erreichung der Geisteswelt, mit den Freunden verbinden soll. Wofür und warum – ist mir auch nicht klar. Es fehlt mir also an der sinnlichen Verbindung zwischen den folgenden Komponenten:
1. Das Höhere Ziel, das ich nicht empfinde und nicht begreife, und welches ich trotzdem erreichen soll
2. Die Höhere Kraft, die ich empfinden und erkennen soll
3. Meine Beziehung zu den Freunden
4. Der Zustand der Einheit mit den Freunden, den ich erreichen muss.
Es gibt hier also eine Reihe von inneren, sinnlichen Enthüllungen, die in mir geschehen sollen. Denn wir leben von diesen Empfindungen. Wir sind aus einem Material erschaffen, das als “der Wunsch zu genießen” genannt wird. Dieser Wunsch fühlt entweder Genuss oder Leiden – und eben nichts anderes. Deshalb zeigt sich meine Beziehung zu etwas entweder in meiner Empfindung oder nicht.
Wenn es in mir noch keine sinnliche Verbindung gibt, und zwar ab dem Zeitpunkt, wo ich das Ziel der Schöpfung - durch die Liebe zum Schöpfer, durch die Besorgnis, das Zittern vor Ihm, die Sorge um die Gruppe, die Vereinigung mit den Freunden, wie ein Mensch mit einem Herzen erreiche - wenn es also in mir noch keine innere sinnlichen Antworten, keine Eindrücke oder Reaktionen gibt, - dann bedeutet es, ich muss noch stärker an mir arbeiten.
Was muss ich eigentlich machen? Es gibt die Bedingung für die Offenbarung des Schöpfers, wie damals beim Berg Sinai: wünschen Sie eine solche Vereinigung, wie ein Mensch mit einem Herzen – dann wird Er sich in eurem vereinigten Wunsch offenbaren.
Wobei die Vereinigung selbst wird der Schöpfer erfüllen. Wir sollen uns nur darin bemühen, den Wunsch zur Einigkeit zu erkämpfen. Aber wie kann ich mich bemühen, wenn ich kein Verlangen zur Vereinigung verspüre? Man kann das Verlangen mittels der Handlung verstärken. Darüber wird gesagt: “Wir werden es tun – und wir werden hören!”.Gerade deshalb wurde unsere falsche Welt geschaffen, in der wir uns immer noch im Körper befinden - und du kannst die falschen physischen Handlungen des Gebens im Hinblick auf deine Freunde ausführen, sowie über die Einigkeit mit ihnen zu sprechen, ohne jeglichen Wunsch dazu.
Du hast dazu kein Verlangen? – Es ist unwichtig! Du lebst nicht nur im Wunsch, du existierst auch in der äußerlichen Hülle, die als dein physischer Körper genannt wird. Erfülle die physischen Handlungen des Gebens, als ob du deine Freunde und nicht dich selbst lieben würdest. Und deshalb steht geschrieben: “Kaufe dir den Freund”. Gib ihm auf allerlei Weisen zurück – und du wirst empfinden, wie sich in dir die Beziehung zu ihm ändert. Warum? Weil du in ihn deine Kräfte, deine Bemühung gesteckt hast. Du wolltest nicht, aber hast trotzdem zu ihm die besondere Beziehung gefunden. Es heißt eben “Wir werden es tun” - aus den Handlungen, die du ohne den Wunsch erfüllst, und du kommst zu ” Wir werden hören”– zur Eigenschaft des Gebens (denn das Gehör ist eine Eigenschaft von Bina). Dann fängst du an,r zu hören, was die Tora erzählt – die Gebrauchsanweisung auf dem Weg zum Licht zu verstehen (Tora kommt vom Wort “Or” – “das Licht” und vom Wort “Oraa” – “die Gebrauchsanweisung, lehren”). Lasst uns deshalb, uns gegenseitig bemühen - sogar ohne Wunsch vereinigt zu werden, über Gefühle hinaus – dann werden wir anders empfinden.
Aus dem 1. Unterricht des Megakongresses, 23.07.2010
Wir werden den Machsom überqueren - und die Welt wird sich ändern!
25.07.2010, 13:01 [#18025]
Eine Frage, die ich erhielt: Wird sich die Welt verändern, wenn wir auf diesem Kongress den Machsom überqueren? Wird es sofort oder etappenweise geschehen?
Meine Antwort: Wir sind jetzt in der Lage, uns mittels unserer Wünsche zu verbinden und das Höhere Licht zu erwecken, um das Licht, die geistige Realität, d.h. die Verbindung zwischen uns beim gegenseitigen Geben empfinden zu können. Und es geht hier noch nicht um die Liebe, oder um die vollkommene Beziehung, denn “die Rückkehr mittels der Liebe” stellt eine zweite Etappe der Korrektur dar.
Bis dahin verbinden wir uns in der ersten Etappe der Korrektur, über dem Ego hinaus und mit der Kraft des Lichtes. Dieses Licht, erhebt uns wie ein Magnet über unsere Selbstsucht, über den Berg des Hasses, über den Berg Sinaj. Der Aufstieg über den Egoismus, der Ausgang in die Geisteswelt, kann vorübergehend sein bzw. für einen bestimmten Zeitraum, und danach fallen wir wieder in die materielle Welt hinunter bzw. kehren in unsere Welt zurück. Dieser Aufstieg, der Ausgang, kann aber beständig sein, und dann beginnen wir aus diesem Zustand heraus durch die Etappen der Entwicklung in der Wüste, den Aufstieg entlang der geistigen Treppe, auf 125 Stufen bis zur Welt der Unendlichkeit zu gehen, bis die vollständige Korrektur von Selbstsucht zum Geben und zur Liebe erfolgt. Wir hoffen, dass es uns gelingt, vorübergehend die Offenbarung des Schöpfers zu erreichen.
Sollte dies aber nicht geschehen, dann bedeutet es, dass es uns noch am wahrhaften Wunsch mangelt, und zwar an dessen Stärke und an der Genauigkeit, um der Selbstsucht zu entgehen, - dann wird es eben nächstes Mal geschehen, wenn die ausreichende Kraft und die Genauigkeit des Wunsches da sein werden, um über uns selbst hinaufzusteigen. Das Wichtigste ist, sich um die gegenseitige Vereinigung zu kümmern, um darin den Schöpfer zu enthüllen. Es ist eben das Ziel der Existenz der Welten und des Menschen in dieser Welt.
Uns werden schon die quantitative und die qualitative Stärke auf diesem Kongress ausreichen.
Aus dem 1. Unterricht des Megakongresses, 23.07.2010
Der Gerechte gilt als Grundlage der Welt
22.07.2010, 15:04 [#17923]
Das Vorwort zum Buch “Panim Meirot”, Punkt 22:Es sollten sowohl Gerechte als auch Sünder in jeder Generation in der gleichen Anzahl geben. Wir sehen jedoch, dass es für einen Gerechten Tausende von gewöhnlichen Menschen gibt. Die Kräfte vor denjenigen, die durch ihren Egoismus gelenkt werden, sind schwach, denn sie sind ohne Wünsche und haben kein Ziel, und fliegen deshalb auseinander, wie die Streu im Wind.
Wie können aber die Menschen mit den weisen Herzen, deren Weg sich auf dem starken Wunsch und dem Ziel gründet - und die Säule des Höheren Lichtes leuchtet ihnen Tag und Nacht - solche schwache Menschen beeinflussen, wie können die Massen ihre “kleinen”, materialistischen Wünsche an die Menschen mit großem Verlangen nach Spiritualität übergeben, die sich auf einer höheren Stufe befinden? Wie können die Massen die “Weisen” durch ihre geringfügigen Wünsche beinflussen?
Um dieses Problem zu lösen, hat der Schöpfer im Geschöpf die quantitative Kraft geschaffen, die die Qualität nicht braucht, sowie die qualitative Kraft, die die Quantität nicht braucht.
Deshalb kann ein Kabbalist sich alleine mit der Korrektur der ganzen Welt beschäftigen. Denn alle Menschen sind mit ihren Seelen unbewusst in einem System verbunden. Und der Kabbalist braucht in seiner Generation Milliarden von kleinen Menschen, damit sie mit ihren gemeinsamen irdischen Wünschen für ihn den großen egoistischen Wunsch, Kli, schaffen, passend für seine Arbeit, um dafür die Absicht des Gebens zu erschaffen.
Folglich nimmt er ihre Wünsche und korrigiert sie, ohne dass die Menschen davon wissen. Milliarden von Menschen in der Welt sind für ihn wichtig, um ihren allgemeinen Wunsch mit der Absicht des Gebens zu verwenden. Auf diese Weise bringt sie der Gerechte zur Korrektur näher. Jede beliebige Entwicklung in der Welt: ob in der Technologie, in der Gesellschaft oder in der Kultur sind nur von einem Menschen hervorgerufen, der in das Licht die Welt heranzieht, das zur Quelle zurückführt. Andersfalls würde diese Welt nicht lebendig sein, sondern unverändert bleiben! Denn ursprünglich “wird der Wunsch durch das Licht geschaffen und gelenkt”. Es ist unmöglich, unsere Welt ohne Kabbalisten vorzustellen, die das Licht in diese Welt heranziehen, entsprechend dem Programm ihrer Entwicklung. Es wurde gesagt: “der Gerechte gilt als die Grundlage der Welt”. Und es ist wirklich so.
Die Gerechten ziehen das Licht an die Wünsche der Massen heran, indem sie die Wünsche aller kleinen Seelen verwenden, weshalb auch unsere Welt existiert und sich entwickelt - Generation für Generation, bis sie für die geistige Entwicklung brauchbar wird, was heute in unserer Generation tatsächlich geschieht. Die ganze Entwicklung des Menschen in dieser Welt erfolgt mittels des Lichtes, das der Gerechte heranzieht.
Uns kommt es so vor, dass das Leben von der physischen Arbeit des Menschen in dieser Welt abhängt: von der Forschung und Entwicklung der neuen Produkte, von der Forschung der Natur, vom Bau neuer Kraftwerke und Betriebe - aber von der Natur käme nichts, wenn es in dieser Welt kein Licht gäbe, das von einem Kabbalisten herangezogen würde.
Dieses Licht kleidet sich in die Wünsche ein, woraus dann in der Welt die Bewegung, die Entdeckung, die Evolution, die Entwicklung erfolgen. Keine Veränderung stammt von unten - alles kommt von oben.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel “das Vorwort zu” Panim Meirot”", 22.07.2010
Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 7
22.07.2010, 14:25 [#17914]
Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten der großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.
Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]
Die Wissenschaft der Kabbala schließt alle Wissenschaften der Welt ein.
Ebenso, wie die Entdeckung der Fauna dieser Welt und die Regeln ihrer Existenz,eine wundervolle Wissenschaft ist, ist auch die Enthüllung des Lichtes des Schöpfers in der Welt, die Wirklichkeit der Stufen und ihre Reinfolge - eine wunderbare Wissenschaft, das Wunder aller Wunder, eine Wissenschaft, die viel wertvoller, als die Physik ist.
Da die Physik nur das Teilwissen beinhaltet, das sich für einen Bereich der Welt eignet, und auf dem einzelnen Gebiet interessant ist, und es gibt keine andere Wissenschaft, die in sie aufgenommen wäre. (Sowohl die Physik als auch jede andere Wissenschaft stellen die Gesetzmäßigkeiten dar, die wir auf dem niedrigsten egoistischen Niveau, in der Selbstsucht unserer Welt enthüllen, aufgrund des Vergleichs ihrer Eigenschaften mit der Eigenschaft des höheren Lichtes, das in unser Welt offenbart wird).
Aber ganz anders ist es in der Wissenschaft der Kabbala. Ihre Grundlage bildet das allgemeine Wissen aller Stufen: unbelebt, pflanzlich, tierisch und sprechend, - und alle deren Erscheinungsformen, die im Vorhaben des Schöpfers aufgenommen sind, das heißt, alles, entspricht Seinem Ziel, und deshalb sind alle Wissenschaften der Welt darin auf wunderbare Weise aufgenommen. Sie gleicht alle Arten der Wissenschaften aus, die sich voneinander unterscheiden und deshalb so sehr voneinander entfernt sind, wie Osten vom Westen entfernt ist, sie gleicht sie so generell aus, dass jede Wissenschaft ihr entsprechen kann. (Kabbala bringt alle Wissenschaften zu ihrer einheitlichen Grundlage – zur Forschung des geschaffenen Wunsches “Genuss zu erfahren”, mit den Absichten “für sich” oder “für den Schöpfer”, und zwar im Vergleich zum höheren Licht, zum Schöpfer).
Baal HaSulam. “Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen”.
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