23.02.2012
Archiv für Dezember, 2010
31. Dezember 2010 um 14:54 · Abgelegt unter Allgemein
Kongress in der Wüste Arawa, Israel. Die Lektion 1.
Der Hass auf dem Weg zur Liebe
Wir sprechen über den zwischen uns aufgedeckten Hass, was aber nicht heißt, dass wir einander hassen sollen. So ein Gebot gibt es nicht. Wir schreiten der Liebe entgegen.
Aber unser Ausgangspunkt ist die in Milliarden Teile zerbrochene Seele. Ihre Teile sollen wir versuchen zu sammeln. Die moderne globale Welt zeigt uns, welche Verpflichtungen wir darin haben. Ob wir es wollen oder nicht, wir werden feststellen, dass wir alle zusammen verbunden sind.
Indem wir uns bemühen, in unserer Seele wieder vereinigt zu werden, decken wir zwischen uns den Hass auf. So ist unsere Natur eben. “Ich habe den bösen Anfang geschaffen”, – sagt der Schöpfer. Wann wird er gezeigt? Wenn wir die Vereinigung bestreben.
Wenn du dich nicht richtig vereinigst, dann wirst du den Hass auch nicht erkennen, folglich wirst du durch Teilergebnisse eingeengt: durch Teilnahmslosigkeit usw.
Um den Hass zu zeigen, ist das Licht von oben notwendig. Indem man versucht, mit anderen vereinigt zu werden, ruft man das Licht hervor, welches das Zerbrechen, den Bruch zwischen den Seelen beleuchtet. Dann kannst du dein Gegenteil zum Licht, den Hass empfinden.
Aber gleichzeitig beginnst du zu spüren, wie man dich anstößt, wie du zur Bitte um Einheit angeregt wirst. Dasselbe Licht, das dir zeigt, wer du bist, zeigt auch seine Fähigkeit dir zu helfen. Dann bittest du: “Korrigiere mich!” – und es korrigiert dich.
Somit haben wir nicht vor, einander zu hassen. Der Mensch läuft aus Ägypten von der Selbstsucht weg, um darüber erhoben zu werden und um mit anderen vereinigt zu werden – dann deckt er plötzlich den wahren Hass, den Berg Sinai auf.
Auszug aus der 1. Lektion des Kongresses in Arawa, 30.12.2010
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30. Dezember 2010 um 15:42 · Abgelegt unter Allgemein
Dort, hinter den Wolken …
Wir lesen den Sohar mit dem Kommentar “Sulam”, wo sich der Text der Primärquelle des Buches „Der Sohar“ in der Sprache des Talmuds und der Kommentar von Baal HaSulam in der Sprache der Kabbala miteinander wie die Fäden in einem Leinentuch vereinen.
Wir empfangen den fertigen Text, in welchem diese zwei Sprachen miteinander vermischt werden. Aber wenn du ihn liest oder ihm zuhörst, dann erscheinen vor dir zwei Bilder, zwei Schirme, wie auf dem Computer – ein äußerer und ein innerer Schirm
Auf dem äußeren Schirm liest du den Text in der Sprache des Talmuds, und auf dem inneren handelt es sich um die spirituellen Eigenschaften und Handlungen in den Begriffen der Kabbala. Allmählich beginnen diese zwei Schirme sich miteinander zu verbinden. Es hilft dir, die Betrachtung des äußerlichen Weltbildes deiner inneren Betrachtung anzunähern. Du liest den Sohar, und er hilft dir allmählich die äußerliche Realität in deinem Inneren wahrzunehmen. Langsam beginnt die Wirkung, und du beginnst plötzlich immer mehr, dich genauso zur Welt zu verhalten. Als ob man durch die gewisse Wolke zur wahrhaften Realität, zur echten Wahrnehmung der Wirklichkeit übergehen würde. Und der Sohar begleitet dich.
Auszug aus dem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 30.12.2010
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28. Dezember 2010 um 08:20 · Abgelegt unter Allgemein
Konzentrierte Augenblicke
Der Erfolg im Erreichen der Spiritualität hängt nicht von irgendwelchen hervorragenden Fähigkeiten des Menschen ab. Auf uns wartet noch die Überraschung, dass nichts von unseren Eigenschaften mit ins Spirituelle übergeht!
Denn man betritt die spirituelle Welt durch solch einen feinen Filter, dass man nichts dorthin mitnehmen kann, was man jetzt besitzt. Alles verbleibt innerhalb deines egoistischen Wunsches, innerhalb deiner irdischen Vernunft, alles vorher Erworbene verschwindet, und nichts bleibt erhalten.
Somit hängt der Erfolg nur von den Bemühungen ab, die trotz aller Schwierigkeiten, Problemen und Enttäuschungen durchgeführt werden. Wenn trotz alledem der Mensch doch noch vorankommt und nicht zurückfällt, dann geht er in die spirituelle Welt ein, und seine Anstrengung ist das einzige, was mit ihm bleibt. Diese Hartnäckigkeit gibt ihm das Recht darin einzugehen. Mehr als das, gibt es nichts.
Wenn wir aus Ägypten hinausgehen, und die Gefäße (Kelim) der Ägypter mitnehmen, dann sollen diese vollkommen leer sein: die nackten Wünsche, in denen nichts übrig blieb. Das bedeutet, dass alle egoistischen Ansammlungen, die wir in Ägypten besaßen, weggeworfen werden. Wir nehmen nur das dürftigste Brot (Matza) und die leeren Gefäße, die Wünsche mit, weil es andernfalls unmöglich ist, aus Ägypten auszuziehen.
Deshalb gibts es jetzt nur einen Rat: man muss versuchen, ungeachtet aller Probleme und Schwere, Enttäuschung und Kraftlosigkeit voranzukommen. Und es funktioniert nur unter der Bedingung, dass der Mensch die gegebene Zeit sehr wertschätzt und versucht, möglichst viel zu tun, und jeden Augenblick ausnutzt.
Es ist sehr wichtig, wie viel er während des Unterrichts aufschreibt, wie viel er im Laufe des Tages die Botschaft verbreitet, das heißt, womit die gegebene Zeit ausgefüllt wird.
Auszug aus dem Gespräch während des Mahles am 24.12.2010
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26. Dezember 2010 um 14:11 · Abgelegt unter Allgemein
Meine Kerze
Wenn wir uns von außen, außerhalb der Grenzen dieser Welt anschauen würden, dann könnten wir sehen, dass “das Leben” darin nicht das wahre Leben ist. Wir sind vom wahrhaften Begriff des Lebens vollständig getrennt. Wir sind spirituell tot, und unsere Realität ist die Illusion eines Zustands der Ohnmacht, der flüchtige Funke, der für die gesamte Welt ausreicht.
Der Mensch ist erst dann tatsächlich lebendig, wenn er das Licht bekommt und es über sich hält, wenn er nicht zulässt, dass der Genuss erlöscht. Gleichzeitig soll er das Licht nicht direkt in den Wunsch reinlassen. Somit löschen das Licht und der Wunsch einander nicht, und verlieren dabei auch ihre Beziehungen nicht. Sie gleichen einer Kerze, sind wie das Öl und das Feuer, welche vom Docht vereinigt sind.
Das Öl ist unser Material, unser Wunsch. Der Docht ist der Schirm (Massach), und die Flamme der Kerze ist das Licht. Ich halte das Feuer über mich, erschaffe eine Grenze zwischen ihm und dem Wunsch: ich muss also das Licht nicht ganz abstoßen, und es zwecks des Gebens festhalten können.
Ich rechne ständig aus, wie viel Öl ich gießen und wie viel Wunsch ich ergänzen soll, damit die Flamme so stark, wie möglich brennt, und deswegen erlischt meine Kerze nicht.
Wenn es uns auf diese Art und Weise gelingen wird, dann werden wir das Leben als ewig und vollkommen empfinden. Und diese Möglichkeit haben wir vor uns.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 24.12.2010
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26. Dezember 2010 um 10:50 · Abgelegt unter Allgemein
Die „Vertreibung“ aus der Absicht
Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich den Menschen in dieser Welt helfe – dann kann ich doch infolge diesen Handlungen das Licht heranziehen, das die Seele korrigiert?
Meine Antwort: Es hängt von deiner Absicht ab – wenn du wirklich die Absicht des Gebens hast, dann wirst du natürlich das Licht heranziehen können. Wenn du aber der Greisin auf der Straße hilfst und dabei denkst, was für ein Gerechter du bist, dann schadest du dir dadurch.
In der Welt gibt es Millionen von Menschen, die bereit sind, anderen zu helfen, und sie machen die guten Taten auf dem materiellen Niveau, aber aus irgendeinem Grunde wird die Welt davon nicht besser! Die ganze Wohltätigkeit bringt keine positiven Ergebnisse, weil es nicht die Handlungen sind, die die Welt verändern, sondern die Absicht mit der ich sie ausführe.
Der Schöpfer braucht unsere Handlungen nicht, wenn wir sie egoistisch durchführen. Man muss zuerst fragen, ob sie das Herz korrigieren?! Bevor man ein Gebot oder eine beliebige vortreffliche Handlung erfüllen möchte, soll man zuerst eine richtige Absicht schaffen. Und wenn man sie nicht hat, dann sollte man sich überlegen, ob man diese Tat ausführt oder nicht.
Wenn sie lebensnotwendig ist, dann bin ich verpflichtet, diese Handlung sogar ohne Absicht zu erfüllen, weil sie weder “getadelt noch erfordert wird”. Aber wenn sie über das dem tierischen Körper Notwendige hinausgeht, dann darf man sie nicht mit der egoistischen Absicht durchführen. Indem ich die egoistischen Handlungen begehe, schade ich der Welt, und entfremde mich der Spiritualität, wodurch Unglück auf mich, sowie auf diese Welt herangezogen wird.
Dieser allgemeine Zustand, worin die Handlungen ohne Absicht ausgeführt werden, heißt die “Vertreibung”. Wenn man sich aber wieder den Handlungen mit der Absicht des Gebens zuwendet, dann bezeichnet man dies als die “Befreiung” – mit jeder solchen Handlung wirst du den Schöpfer eröffnen.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Freiheit des Willens”, 24.12.2010
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24. Dezember 2010 um 17:59 · Abgelegt unter spirituelle arbeit
Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe noch nicht alle materiellen Wünsche realisiert, aber bin schon zu Kabbala gekommen. Was bedeutet das?
Meine Antwort: Macht nichts, setze das Studium fort. Wie die Tora und Baal HaSulam im “Vorwort zum TES” erklären, soll der Mensch kein Asket sein.
Unser Weg ist nicht der Weg der Enthaltsamkeit, wir kommen nur mit Hilfe des Lichtes voran, das zur Quelle zurückführt. Wenn wir also in der Gruppe arbeiten und die richtige Absicht während des Studiums aufbauen, dann ziehen wir das Licht heran, das uns korrigiert.
Unser Körper hat nichts damit zu tun, man braucht ihn nicht zu quälen, wir brauchen unser Leben nicht den harten Beschränkungen unterzuordnen.
Die Wissenschaft der Kabbala fordert vom Menschen nichts, außer dem Studium mit der Absicht. Alles wird sich einrichten, ungeachtet unseres Bösens und unserer Veranlagungen, der Begierden und der nebensächlichen Gedanken. Erlaube dem Licht, die Ordnung zu schaffen und störe es so wenig wie möglich daran.
Infolge eines „großen“ Verstandes beginnen wir selbständig zu handeln und erdenken allerlei künstliche Verbote, als ob wir wüßten, was gut und was schlecht für das spirituelle Begreifen ist. Es ist eben die falsche Herangehensweise.
Wenn du in allem deiner Vernunft folgst, dann wirst nichts erreichen. Denn deine Vernunft entspringt aus deiner Selbstsucht, aus dem unkorrigierten Wunsch. Wie kann sie dann den folgenden Schritt auf dem Weg der Korrektur selbst bestimmen?
Deshalb bauen wir nur die richtigen Bedingungen für das Licht auf, damit es auf uns einwirkt. Darin besteht die ganze Methodik. Nichts anderes ist notwendig. Stelle dem Licht keine Hindernisse auf dem Weg und, im Gegenteil, hilf ihm so viel wie möglich viel, auf dich einzuwirken.
Verwende die Gruppe, die Vereinigung, die Versammlung der Freunde, die Verbreitung, das Studiums, die Ereignisse, die Treffen – alles, was den Einfluss des Lichtes hervorruft. Denn es strömt nur auf die Einheit der Seelen zu. Von da aus ist es nach dem Zerbrechen weggegangen und dorthin kehrt es auch zurück, wenn sich die Seelen bemühen, sich wieder zu vereinigen.
Hauptsache ist, du führst die innere Arbeit mit den äußerlichen Handlungen im Hintergrund aus, bemühst dich aus allen Kräften der Seele mit den Freunden vereinigt zu werden und wartest auf das Licht, das kommt und euch wirklich miteinander verbindet. Darin besteht eben die Quelle der Korrektur.
In unserer Welt gibt es keine anderen Mittel, weder im Menschen, noch außerhalb von ihm. Nur das wird dir und der ganzen Welt zulassen, korrigiert zu werden, andernfalls taucht sie in die globale Krise ein.
Heute beginnt alles, was wir im Laufe der Jahrtausende erreicht haben, zerstört zu werden und zeigt uns das leere Kli, den leeren Wunsch, mit dem man etwas machen muss. Heutzutage wird die Leere zum Schicksal für alle Menschen.
Deshalb müssen wir die richtige Methodik öffnen, die auf der Vereinigung gegründet ist. Wir müssen die Stelle des Zerbrechens aufsuchen und, dorthin das Licht heranziehen, das uns zur Quelle, d.h. zur Verbindung, zur einheitlichen Seele zurückführen wird.
Nur das höhere Licht, das in unserer Einheit gezeigt wird, wird uns die Empfindung des wahren Lebens geben.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel Rabasch, 24.12.2010
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20. Dezember 2010 um 23:26 · Abgelegt unter Allgemein
Die eisernen Regeln der spirituellen Grammatik
Eine Frage, die ich erhielt: Sind die Umrisse der hebräischen Buchstaben mit den Eigenschaften verbunden, welche sie symbolisieren?
Meine Antwort: Natürlich. Diese Buchstaben hat Adam Rishon geöffnet, als er die spirituelle Welt betreten hat, und deshalb sind alle kabbalistischen Werke auf Hebräisch oder in der aramäischen Sprache (wobei die Buchstaben identisch sind ) geschrieben, und die Sprache wird je nach der Form des Ausdruckes der Handlungen des Schöpfers gewählt (wenn die Handlung des Lichtes angesprochen sein soll, dann wählt man hierfür die hebräische Sprache, und für die Handlung seitens des Kli - die aramäische Sprache).
Die Schreibweise der Buchstaben, ihre Reihenfolge und die Grammatik bleiben unveränderlich, da sie immer durch zwei Lichter bestimmt sind: Chassadim und Chochma, oder durch zwei Kräfte, zwei Wünsche: das Empfangen und das Geben. Der Schirm zwischen ihnen bestimmt, wie die Buchstaben, aus welchen Linien die Buchstaben erschaffen werden.
Hier gelten die eisernen Regeln, die absoluten Gesetze der zehn Sefirot. Маlchut und Bina verbinden sich miteinander, um Keter zu erreichen, und ihre Beziehung bewirkt 22 Formen der Verbindung.
Sie sind durch Awjut, drei Linien, den Eigenschaften der neun ersten Sefirot bedingt, denen Malchut gleich werden will. Und dann, mit Hilfe allerlei Kombinationen dieser Formen, findet Malchut ihren Selbstausdruck und wird Keter vollständig gleich.
Die Tora beschreibt uns vom ersten bis zum letzten Buchstaben das Licht – aber aus der Perspektive der Gefäße. Und wenn du mit deinem Wunsch, mit deinem Schirm, aus eigener Kraft diese Formen (Zustände) erleben wirst, dann wirst du dich vollständig korrigieren.
Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 19.12.2010
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11. Dezember 2010 um 21:10 · Abgelegt unter Allgemein
Ein schwarzer Punkt im weißen Licht der Unendlichkeit
Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass außerhalb von uns das Licht der Unendlichkeit existiert. Was bedeutet “außerhalb von uns”?
Meine Antwort: “Außerhalb von uns” bedeutet “außerhalb” von dem Punkt unseres Verlangens, innerhalb welchens ich die Welt, mich und alle anderen spüre.
Außer diesem Punkt existiert nichts, denn der Schöpfer hat nur einen Punkt geschaffen und alles Empfundene (die Welt und das, was sie erfüllt), - sind das Empfundene von diesem Punkt selbst.
Es existiert nur ein kleiner schwarzer Punkt in dem weißen Licht der Unendlichkeit.
Aus einer Vorlesung im Auditorium “Kabbala für alle”, 23.11.2010
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6. Dezember 2010 um 11:29 · Abgelegt unter Allgemein
Existiert der Prozess in Wirklichkeit?
Unsere ganze Arbeit besteht darin, die Zustände zu rechtfertigen, die wir empfinden, weil sie dann für uns komfortabler werden. Und es hängt nur von uns ab! Denn diese Zustände sind eigentlich unveränderlich, alle Reschimot (die spirituellen Informationsgene) müssen sich stufenweise bis zum Ende der Korrektur realisieren.
Sie werden allmählich in uns offenbart, damit wir diese rechtfertigen. Und was bedeutet eigentlich, die Zustände zu rechtfertigen? Du sollst dir bewusst werden, d.h. zutiefst in Deinem Inneren verstehen, mit welchem Ziel sie kommen, wer sie bringt, warum und in welcher Reinfolge.
Dadurch entwickelst du dich, und beginnst, das ganze Geschöpf in dich einzuschließen. Gerade das will der Schöpfer von dir! Und gibt dir deshalb nicht die Form eines Endzustandes, denn darin hättest du nichts empfinden und nichts verstehen können, er führt dich durch diese vorbestimmte Reihenfolge der Handlungen.
Existiert dieser Prozess in Wirklichkeit? Es gibt ihn nicht! Denn es gibt weder Anfang noch Ende! Es gibt nur einen vollkommenen Zustand. Der Schöpfer breitet ihn nur für dich vom Anfang und bis zum Ende aus. Er führt in Seine einzige Handlung das Ego, den bösen Anfang, das Verlangen nach Genuss ein.
Auf diese Weise kannst du all diese Zustände vonAnfang bis Ende konsequent durchgehen, und deine Empfindungen und die Vernunft vervollkommnen.
Es hilft dir, den ganzen Prozess der Schöpfung aus zwei Gegenteilen her zu verstehen: aus der Finsternis zum Licht. Und wenn es nur einen Zustand gäbe, dann hättest du nichts zu differenzieren, weil du das Geschöpf bist. Du brauchst also zwei Zustände, um deine Welt tief zu empfinden und aufzuklären.
Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 26.11.2010
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6. Dezember 2010 um 11:18 · Abgelegt unter Allgemein
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Eine Frage, die ich erhielt: Stelle ich meine Fragen aus meiner Freiheit der Wahl heraus oder werden meine Fragen auch von der Höheren Lenkung gesteuert?
Meine Antwort: Die Freiheit der Wahl besteht nicht darin, dass du diese oder jene Frage stellst. Vielmehr bedeutet die Freiheit der Wahl, dass du nicht mehr innnerhalb deines Egos sitzen möchtest und keine Schläge bekommen willst. Wenn du dich weiterhin innerhalb deines Egos aufhältst, dann bist du nicht in der Lage, etwas zu verstehen, weil dir an einem Faktor mangelt, der außen existiert.
Wenn du dich aber mit jemandem oder mit etwas gleichsetzt, das sich außerhalb deines Egos befindet, dann kannst du dich von der Seite her anschauen. Es wird dich belehren, zwei Zustände zu unterscheiden: das Licht und die Dunkelheit. Dann kannst du schneller vorankommen. Aber wenn du dich nicht in die Gruppe einreihst, dich im Zustand des Gebens aufhältst, dann bekommst du keine Einwirkung der Gruppe und kannst folglich nicht vorankommen. Weil der spirituelle Aufstieg durch das Verständnis des Prozesses der Schöpfung bedingt ist. Und dazu sind dir zwei Ausgangspunkte nötig: der eine in deinem Inneren und der andere außerhalb.
Deshalb ist dir die Gruppe gegeben, damit du es schaffst, diesen zweiten Punkt zu finden.
Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 26.11.2010
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