Alles hängt von meiner Einstellung zur höheren Kraft ab – wie zum Beispiel: mit der Energie der Elektrizität kann man erhitzen oder abkühlen. Die Wahl ist meine.
Man darf sich nur dann mit der Kabbala (bzw. mit der Tora) beschäftigen, wenn man von Anfang an das Erlangen der Eigenschaft des Gebens zum Ziel setzt. Ansonsten ist es verboten, das Buch zu öffnen.
Natürlich beginnen alle das Studium mit egoistischer Absicht (Lo Lischma), denn wir haben keine andere Wahl, weil wir als Egoisten geboren wurden. Aber es muss uns klar sein, dass wir das Geben erreichen wollen. Nur zu diesem Zweck wurde uns Tora gegeben. (”Ich habe den Egoismus geschaffen und die Tora dazu, um ihn zu korrigieren”).
Der Mensch muss verstehen, dass er dafür wächst um sich mit allen anderen als Gleichgestellter im vollkommenen Geben zu verbinden.
Und wenn ihm allmählich seine Wünsche enthüllt werden, muss man beginnen, ihm Kabbala zu lehren, damit er weiss, wie er seine egoistische Absichten zu altruistischen korrigieren kann. Das heißt, von “Lo Lischma” zu “Lischma” über zu gehen.
Das bezieht sich auf Erwachsene genauso wie auf die Kinder: Vor allem muss man dem Menschen klarmachen, dass uns die Kabbala und die Tora nur für die Korrektur unserer Natur gegeben wurden. Es gibt kein anderes Ziel!
Sonst vergrößert der Mensch mit ihrer Hilfe nur seinen Egoismus, indem er diese Welt, und die höhere Welt besitzen möchte.
Aus einem Unterricht nach dem Artikel “Einführung zu TES”, 03.06.2010
