05.02.2012
2. September 2008 um 09:01 · Abgelegt unterBildung, Familie, Jugend, Menschheit

Wie erklären wir unseren Kindern ihr Wesen, ihre Rolle in der Gesellschaft und den Sinn des Lebens?
Jede neue Generation beinhaltet in sich die Erfolge, die Misserfolge, die Wünsche und die Entwicklung der letzten Generation. Jede Generation ist entwickelter, als die vorherige. Wir erkennen dies, wenn wir beobachten, mit welcher Leichtigkeit unsere Kinder die Technologie verstehen. Wenn sie nur die Chance hätten, würden sie uns “Alte” weit hinter sich lassen. Ihr Interesse liegt aber nicht nur in der Technologie. Diese Generation spürt einen tiefen Drang nach etwas, das wir nicht verstehen können. Die Kinder von heute sind nicht mehr bereit, dem Weg “Schule-Beruf-Heirat-Kinder” zu folgen. Ständig wird nach dem “Warum” gefragt. Warum muss ich zur Schule gehen? Warum brauche ich eine Karriere, Familie? Was habe ich davon?
Statt eine Antwort auf diese Fragen zu geben, belasten wir die Kinder mit trockenen Informationen, die einen Tag nach dem “Abitur” verschwinden. Unser Schulsystem versucht, die Kinder von heute mit dem Werkzeug von gestern zu überzeugen. Die Schule ist längst kein Erziehungsort mehr, sondern eine Werkstatt für Handwerker, Technokraten, Hi-Tech , Anwälte, Steuerberater etc.. Die heutigen Kinder sehen eine künstliche und egoistische Welt, in der wir leben und möchten diesen Weg nicht mehr weiter fortsetzen.
Wenn wir das kabbalistische Prinzip “Erziehe den Jungen gemäß seiner Natur” befolgen, werden wir dieses Problem lösen können. Unser Schulsystem sollte das Naturprinzip lehren, dass nur Nächstenliebe und Gegenseitigkeit uns harmonisch mit der Natur leben lassen. Tief in ihrem Herzen wissen und spüren unsere Kinder, dass wir alle miteinander verbunden sind wie Zellen in einem Körper.
Die neuen Schulbücher sollten Gebrauchsanweisungen für das Leben beinhalten. Das Kind soll seine Natur kennen lernen, seine Rolle in der Gesellschaft erkennen und wissen, dass sein Leben einen Sinn hat. Unsere Kinder haben die Reife für diese Erkenntnis, viel mehr als wir. Diese Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, sondern auch die Erzieher der nächsten Generationen. Nur wenn wir unsere Kinder gemäss ihrer Natur erziehen, sichern wir ihre Zukunft und die Zukunft der kommenden Generationen.
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Susanne wrote @ Juli 17th, 2009 at 15:24
Ich war 6 Jahre lang in Deutschland Grundschullehrerin. Nach dem 5. Unterrichtsjahr ist mir langsam bewusst geworden, dass dieses Schulsystem nicht mehr so tragbar ist. Die Folge war der Anfang eines “Burn-out-Syndroms”.
Man beobachtet immer mehr “Verhaltensprobleme” unserer Kinder, sie rebellieren offensichtlich gegen irgendetwas. Sei es das problematische Elternhaus (das oft die zwischenmenschlichen Verbindungen negiert und im puren Konsumverhalten verharrt), seien es die Strukturen unserer Schulen, die allesamt nicht nur veraltet, sondern regelrecht absurd sind.
Dazu kommt die Rebellion der Eltern, die meist von der Schule erwarten, dass sie ihre Erziehungsprobleme loest, ohne zugeben zu wollen, dass da Erziehungsprobleme sind. Die Basis ist der Egoismus der Eltern: Mein Kind muss aufs Gymnasium, denn dann habe ich alle Ehren…
Der Druck, der heute auf Lehrern und Schulleitern lastet, fuehrt in einigen Faellen sogar dazu, dass Zensuren mal so einfach abgeaendert werden!
Es gibt massenhaft reformpaedagogische Ideen, wie die Schule human, liebevoll und natuerlich zu gestalten sei, teilweise sind diese mehr als hundert Jahre alt. Reformpaedagogische Schulen sind heute in geringer Anzahl vorhanden, aber sehr kostenpflichtig, so dass nur die reiche Oberschicht eine Chance hat, ihre Kinder dort unterrichten zu lassen.
Diese reformpaedagogischen Ideen flaechendeckend umzusetzen braucht Resourcen jeder Art. Aber da die Politiker mit ihren Wirtschaftshintermaennern ueber einen grossen materiellen Egoismus verfuegen, spart man auch an den Schulen, was den “angenehmen” Nebeneffekt verursacht, dass unsere Kinder anfangen, Lesen, Studien, Lernen und Nachdenken zu verabscheuen und zu “Gedaechtnisfaulpelzen” werden. So geht man sicher, dass die Volksmasse dann recht gehorsam auszubeuten ist, ausserdem traegt die Schule und Uni durch eine Art “Wissenschaftstod” dazu bei, dass man die Existenz des Schoepfers belaechelt.
Irgendwann merkt es aber die Volksmasse doch, dass etwas nicht stimmen kann. Es ist nur Frage der Zeit, bis der wirkliche Wandel kommt.
Hoffen wir, dass uns weiteres Leid erspart bleibt, bis wir beginnen koennen, uns und auch unseren Kindern den Aufstieg der Seelenfuenkchen leichter zu machen.
Jürgen wrote @ September 29th, 2009 at 22:12
dem kann ich nur zustimmen.Ich habe selbst eine 12jährige Tochter.Wenn ich mich an meine Schulzeit zurück erinnere,muss ich sagen, dass sich leider nicht ´s geändert hat.Und das ist schon 30 Jahre her. Viele liebe Grüße! Jürgen
Der Mensch braucht einen Unterricht der ihn lehrt aus der Unmündigkeit zu entkommen um sein wahres Ich zu leben. Heutzutage wird diese Unmündigkeit gar gefordert und gipfelt in einer Sklaverei der Seele. Doch dies System kann man nicht auf, von der Wildwüchsigkeit her gesehen “schwache” Weise ändern, es bedarf einer Reformation aus den Idolen und “Tugenden” der heutigen Zeit. Die wahre Stimme verhallt da Sie eine andere Sprache spricht. Es bedarf einer Reformation in der heutigen Sprache welche “suggestiv” die Erziehung zur Wahrheit fördert und deren Aufrechterhaltung von der Wahrheit und dem Erlebnis getragen wird. Ein solches System muss nicht auf Unterdrückung pochen da Sie, einmal gelebt, von allen als wahrhaftig erkannt wird.
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