
Die Forschung hat den Menschen zu neuen Kontinenten und weit entfernten Planeten geführt. Nun versucht man mittels eines gigantischen Teilchenbeschleunigers den tiefsten Geheimnissen des Universums auf den Grund zu gehen. Die Jackpot Frage ist: Wird es gelingen oder das Ende der Wissenschaften, so wie wir sie kennen, bedeuten?
Seit Anbeginn der Zeit wird der Mensch vom Wunsch getrieben, seine Welt zu erforschen. Ob es die Entdeckung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert war oder die Suche nach Leben auf dem Mars im 21. Jahrhundert - das Unbekannte treibt uns zu ungeahnten Möglichkeiten. Unser Forscherdrang lenkt uns nicht nur von den Mühen des Alltags ab, indem wir uns vorstellen, was alles sein könnte, sondern verspricht uns auch eine bessere Zukunft und Antworten auf unsere brennendsten Fragen.
Seit wir die Geheimnisse der irdischen Welt gelüftet haben, wurde die Forschung zur Domäne der Wissenschafter, die sowohl in den Makrokosmos wie auch in den Mikrokosmos Einblick haben. Die unendlichen Weiten des Weltraums und die inneren Vorgänge in den kleinsten Partikeln dieser Welt sind die einzigen Orte, die „noch nie ein Mensch vor uns betreten hat” wie es bereits in Star Trek heißt.
Der subatomare Teilchenbeschleuniger - ein neues Werkzeug der Wissenschaft
Anstatt nach neuen Territorien Ausschau zu halten, wollen Wissenschafter heute lieber die Mysterien des Universums und jene unserer Existenz aufdecken: Woher kommt das Universum? Woraus besteht Materie? Gibt es mehr Leben, als wir derzeit glauben? Gibt es unentdeckte Naturgesetze?
Der Large Hadron Collider (LHC) nahe Genf/Schweiz wurde eigens dafür gebaut, diese und noch andere Frage zu beantworten. Das 27 km lange Instrument vermag subatomare Teilchen bis nahe an die Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Das 8 Milliarden Dollar Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen 10000 Wissenschaftern und Ingenieuren aus über 100 Ländern. Es verbindet auch Hunderte von Universitäten und Labors weltweit, die ebenfalls subatomare Teilchen, die bisher nur theoretisch existierten, erzeugen und studieren wollen.
Ein Versuch namens ALICE (A Large Ion Collider Experiment) will Fragen nach dem Ursprung des Universums beantworten, indem es die Bedingungen eine Millionstel Sekunde nach dem Urknall nachstellt. ATLAS (A Torroidal LHC ApparatuS) und CMS (Compact Muon Solenoid) wollen die Möglichkeit der Existenz anderer Dimensionen außerhalb unserer Wahrnehmung von Raum, Zeit und Bewegung erforschen.
Tatsäschlich untersucht auch die Kabbala all diese Fragen, aber ihre wissenschaftlichen Methoden datieren Tausende Jahre zurück und verwenden völlig andere Werkzeuge.
Gleiche Frage, unterschiedliche Forschungsansätze
Einige Jahrhunderte der konventionellen wissenschaftlichen Forschung resultierten in einem Datendschungel - doch jede neue Entdeckung wirft wieder neue Fragen auf. Diese deuten darauf hin, dass es immer eines größeren Wissens bedarf, um jegliche Phänomene voll verstehen zu können. Wissenschafter erkennen nun, dass ihre Forschung sie zu einer primären Einflussquelle führt, die ausserhalb unserer Welt gelegen ist und sie dafür eine völlig andere Untersuchungsmethode brauchen.
Seit vielen Tausend Jahren schreiben die Kabbalisten, dass der Großteil der Wirklichkeit und die Antworten auf die Fragen des Lebens in einer Dimension jenseits unserer materiellen Welt gelegen sind - genannt die „Höhere Welt”. Dort ist alles in unserer Welt Existierende beinhaltet: jedes Atom, jede Zelle, jeder Organismus. Und sie beinhaltet weiter die Ursachen aller Erscheinungen und Phänomene in unserer Welt, genauso wie bestimmte Naturgesetze, die teilweise für uns kaum wahrnehmbar sind (ähnlich wie der Elektromagnetismus, den wir lange Zeit als solchen nicht kannten). In der Höheren Welt existieren keine materiellen Dinge sondern nur Kräfte, die uns und unsere Welt beeinflussen.
Weiters gibt es eine genau definierte Verbindung zwischen jeder Kraft der Höheren Welt (Ursache) und ihrer Folge (Wirkung). Um also Phänomene in unserer Welt verstehen zu können, müssen wir die Gesetze und Wirkungen kennen, die sich in der Höheren Welt befinden. Dann können wir deren Einfluss auf uns sehen und die Quelle und Essenz von all den Verhaltensweisen und Phänomenen, die uns heutzutage ins Staunen versetzen.
Die Grenze zwischen den Welten
Während es möglich ist, die Verbindungen zu erkennen, wenn wir von der Höheren in unsere Welt blicken, ist es umgekehrt nicht möglich. Die Wissenschafter jedenfalls versuchen es immer auf die falsche Art - sie suchen nach nicht physischen Ursachen in unserer Welt. Mit dem Stillstand der Physik und anderer Naturwissenschaften aber werden sie erkennen, dass das Studieren und Erforschen nicht physischer Gebiete außerhalb ihrer Macht steht.
Dies ist vergleichbar mit einem Menschen, der sich innerhalb eines riesigen Labyrinthes befindet und die unterschiedlichsten Wege keinem logischen Aufbau folgen. Für jemanden, der das Labyrinth von oben betrachtet, ist das Bild viel klarer: Sackgassen, Fallen und der Weg hinaus sind leicht erkennbar. Kabbalisten haben den Weg aus dem Labyrinth unserer Welt gefunden, während Wissenschafter noch immer versuchen, sich innerhalb des Irrgartens zurechtzufinden.
Die Wissenschafter dieser Welt werden den Weg in die Höhere Welt nicht mit irdischen Mitteln finden, denn es gibt eine unüberwindbare Grenze zwischen beiden Welten. Wenn Forscher sich dieser Grenze nähern, entdecken sie, dass die „Unbekannten” in ihren Experimenten die bereits gelösten Rätsel weit übersteigen.
Der nächste Schritt der Wissenschaft: Forschung durch den Sechsten Sinn
Doch man könnte fragen, wie entdeckten die Kabbalisten die Höhere Welt? Sie entdeckten sie, indem sie eine Methode entwickelten, mit der sie die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung überschreiten konnten - sie setzten sich über unsere fünf Sinne hinweg. Durch die Methode entwickelt man Schritt für Schritt einen sechsten Sinn - einen Sinn, welcher den nichtphysischen primären Anteil der Realität erkennt - die Höhere Welt.
Diese Wahrnehmung kann nicht durch die fünf Sinne erreicht werden. Selbst wenn Wissenschafter ihre fünf Sinne mit solchen „übermenschlichen” HiTech Geräten wie dem Teilchenbeschleuniger ausweiten, ist der Unterschied zwischen den enthüllten Daten und den natürlichen sensorischen Fähigkeiten eher quantitativer als qualitativer Natur. Die Geräte transformieren nur Makro- und Mikromessungen und verschiedene Frequenzen in einen Bereich, den wir mit unseren angeborenen fünf Sinnen und unserem irdischen Verstand erfassen können. Daher wird man mit solchen Geräten niemals in die Höhere Welt vordringen, geschweige denn über sie berichten können.
Andererseits zeigen Projekte wie der LHC, dass Wissenschafter zumindest die richtigen Fragen stellen: Woher kommen wir? Was ist der Grund unserer Existenz? Welche Kräfte lenken die Welt?
Das Problem ist: sie suchen an den falschen Plätzen nach den Antworten. Wenn erst die Wissenschaft alle möglichen Forschungswege begangen hat, wird sie bereit sein, mit den wissenschaftlichen Methoden der Kabbala zu experimentieren und einen neuen Ansatz in ihren Forschungen versuchen. Dann werden Wissenschaftler sicher neue Gebiete ausfindig machen und Antworten finden, die die Menschheit in dieser turbulenten Zeit dringend braucht.
