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07.02.2012

Archiv für Allgemein

Die eisernen Regeln der spirituellen Grammatik

Die eisernen Regeln der spirituellen Grammatik

Eine Frage, die ich erhielt: Sind die Umrisse der hebräischen Buchstaben mit den Eigenschaften verbunden, welche sie symbolisieren? 

Meine Antwort: Natürlich. Diese Buchstaben hat Adam Rishon geöffnet, als er die spirituelle Welt betreten hat, und deshalb sind alle kabbalistischen Werke auf  Hebräisch oder in der aramäischen Sprache (wobei die Buchstaben identisch sind ) geschrieben, und die Sprache wird je nach der Form des Ausdruckes der Handlungen des Schöpfers gewählt (wenn die Handlung des Lichtes angesprochen sein soll, dann wählt man hierfür die hebräische Sprache, und für die Handlung seitens des Kli - die aramäische Sprache). 

Die Schreibweise der Buchstaben, ihre Reihenfolge und die Grammatik bleiben unveränderlich, da sie immer durch zwei Lichter bestimmt sind: Chassadim und Chochma, oder durch zwei Kräfte, zwei Wünsche: das Empfangen und das Geben. Der Schirm zwischen ihnen bestimmt, wie die Buchstaben, aus welchen Linien die Buchstaben erschaffen werden. 

Hier gelten die eisernen Regeln, die absoluten Gesetze der zehn Sefirot. Маlchut und Bina verbinden sich miteinander, um Keter zu erreichen, und ihre Beziehung bewirkt 22 Formen der Verbindung. 

Sie sind durch Awjut, drei Linien, den Eigenschaften der neun ersten Sefirot bedingt, denen Malchut gleich werden will. Und dann, mit Hilfe allerlei Kombinationen dieser Formen, findet Malchut ihren Selbstausdruck und wird Keter vollständig gleich. 

Die Tora beschreibt uns vom ersten bis zum letzten Buchstaben das Licht – aber aus der Perspektive der Gefäße. Und wenn du mit deinem Wunsch, mit deinem Schirm, aus eigener Kraft diese Formen (Zustände) erleben wirst, dann wirst du dich vollständig korrigieren.

 Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 19.12.2010

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Ein schwarzer Punkt im weißen Licht der Unendlichkeit

Ein schwarzer Punkt im weißen Licht der Unendlichkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass außerhalb von uns das Licht der Unendlichkeit existiert. Was bedeutet “außerhalb von uns”?

Meine Antwort: “Außerhalb von uns” bedeutet “außerhalb” von dem Punkt unseres Verlangens, innerhalb welchens ich die Welt, mich und alle anderen spüre.
Außer diesem Punkt existiert nichts, denn der Schöpfer hat nur einen Punkt geschaffen  und alles Empfundene (die Welt und das, was sie erfüllt), - sind das Empfundene von diesem Punkt selbst.
Es existiert nur ein kleiner schwarzer Punkt in dem weißen Licht der Unendlichkeit.

Aus einer Vorlesung im Auditorium “Kabbala für alle”, 23.11.2010

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Existiert der Prozess in Wirklichkeit?

Existiert der Prozess in Wirklichkeit? 

Unsere ganze Arbeit besteht darin, die Zustände zu rechtfertigen, die wir empfinden, weil sie dann für uns komfortabler werden. Und es hängt nur von uns ab! Denn diese Zustände sind eigentlich unveränderlich, alle Reschimot (die spirituellen Informationsgene) müssen sich stufenweise bis zum Ende der Korrektur realisieren.  

Sie werden allmählich in uns offenbart, damit wir diese rechtfertigen. Und was bedeutet eigentlich, die Zustände zu rechtfertigen? Du sollst dir bewusst werden, d.h. zutiefst in Deinem Inneren verstehen, mit welchem Ziel sie kommen, wer sie bringt, warum und in welcher Reinfolge.

Dadurch entwickelst du dich, und beginnst, das ganze Geschöpf in dich einzuschließen. Gerade das will der Schöpfer von dir! Und gibt dir deshalb nicht die Form eines Endzustandes, denn darin hättest du nichts empfinden und nichts verstehen können, er führt dich durch diese vorbestimmte Reihenfolge der Handlungen.  

Existiert dieser Prozess in Wirklichkeit? Es gibt ihn nicht! Denn es gibt weder Anfang noch Ende! Es gibt nur einen vollkommenen Zustand. Der Schöpfer breitet ihn nur für dich vom Anfang und bis zum Ende aus. Er führt in Seine einzige Handlung das Ego, den bösen Anfang, das Verlangen nach Genuss ein.  

Auf diese Weise kannst du all diese Zustände vonAnfang bis Ende konsequent durchgehen, und deine Empfindungen und die Vernunft vervollkommnen.  

Es hilft dir, den ganzen Prozess der Schöpfung aus zwei Gegenteilen her zu verstehen: aus der Finsternis zum Licht. Und wenn es nur einen Zustand gäbe, dann hättest du nichts zu differenzieren, weil du das Geschöpf bist. Du brauchst also zwei Zustände, um deine Welt tief zu empfinden und aufzuklären.  

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 26.11.2010

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Sich von der Seite betrachten

Sich von der Seite betrachten

Eine Frage, die ich erhielt: Stelle ich meine Fragen aus meiner Freiheit der Wahl heraus oder werden meine Fragen auch von der Höheren Lenkung gesteuert?

Meine Antwort: Die Freiheit der Wahl besteht nicht darin, dass du diese oder jene Frage stellst. Vielmehr bedeutet die Freiheit der Wahl, dass du nicht mehr innnerhalb deines Egos sitzen möchtest und keine Schläge bekommen willst. Wenn du dich weiterhin innerhalb deines Egos aufhältst, dann bist du nicht in der Lage, etwas zu verstehen, weil dir an einem Faktor mangelt, der außen existiert. 

Wenn du dich aber mit jemandem oder mit etwas gleichsetzt, das sich außerhalb deines Egos befindet, dann kannst du dich von der Seite her anschauen. Es wird dich belehren, zwei Zustände zu unterscheiden: das Licht und die Dunkelheit. Dann kannst du schneller vorankommen. Aber wenn du dich nicht in die Gruppe einreihst, dich im Zustand des Gebens aufhältst, dann bekommst du keine Einwirkung der Gruppe und kannst folglich nicht vorankommen. Weil der spirituelle Aufstieg durch das Verständnis des Prozesses der Schöpfung bedingt ist. Und dazu sind dir zwei Ausgangspunkte nötig: der eine in deinem Inneren und der andere außerhalb.

Deshalb ist dir die Gruppe gegeben, damit du es schaffst, diesen zweiten Punkt zu finden.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 26.11.2010

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Der Feiertag des ersten Sieges über sich selbst

Der Feiertag des ersten Sieges über sich selbst

Unser egoistischer Wunsch heißt “die Griechen” oder das “Wissen”, was bedeutet, dass wir mittels unserer Vernunft und unserem heutigen Gefühl vorankommen wollen. Denn worauf können wir uns eigentlich noch verlassen oder stützen? Nur darauf, was wir schon haben. Hier entsteht aber ein Problem, weil wir mit diesen Kelim nicht die spirituelle Welt betreten können.

Aber die spirituelle Welt befindet sich hier und jetzt, und es existiert keine Entfernung, die wir überwinden müssen, sondern nur eine Dimension, in der wir sie begreifen müssen. 

Wir begreifen die spirituelle Welt in unseren zusätzlichen Sinnesorganen, die wir über dem eigenen Wissen und der Rationalität entwickeln müssen, d.h. über dem Ego, das wir hierzu richtig vorbereiten müssen, um darin zum ersten Mal zu beginnen, die spirituelle Welt wahrzunehmen.

Der Krieg ‚Makkabäer ‚beschreibt diesen Prozess symbolisch, und der Sieg in diesem Krieg heißt Chanukka, was “sie blieben hier stehen”, oder “Chanu Ko”, die Erholung auf dem Wege bedeutet. Dieser Zustand heißt “Chafez Chessed” (nichts für sich zu wünschen) oder Bina, die als Offenbarung des Schöpfers oder die erste Korrektur des Egos verstanden wird. 

Auf dieser Etappe erhebt sich der Mensch über sein Ego und beginnt, die zusätzliche Empfindung zu entwickeln, die mit “dem Geben” bezeichnet wird. Mit ihrer Hilfe beginnt er, die spirituelle Welt zu empfinden. Obwohl der Mensch die spirituelle Welt empfindet, verhält er sich in dieser Realität immer noch passiv, wie der Embryo im Fruchtwasser.

Es heißt “die Erholung” eben, weil der Mensch in Wirklichkeit noch nicht bereit ist, über das klare Wissen und die Wahrnehmung zu verfügen, die “das Begreifen”, die Klarheit und die Offenbarung beinhalten, wonach er zum Schöpfer wird, und die ganze spirituelle Welt lenkt. Wenn man diesen Zustand und die Situation mit dem Gast und dem Gastgeber gegenüberstellt, und den wachsenden Wunsch zu genießen nicht beachtet, befindet man sich dann auf der Stufe von Chanukka, wo der Mensch auf das Empfangen verzichtet. Es ist schon eine geistige Arbeit des Menschen, d.h. er möchte nichts bekommen, an der Spiritualität nicht aktiv teilnehmen, sondern darin nur anwesend sein. 

Deshalb ist es an diesem Feiertag verboten, das Kerzenlicht zu benutzen, und es nur anschauen. Dazu wird es angenommen, dass zur Chanukka ein Wunder geschieht, weil der Ausgang aus unserem Ego nach draußen erfolgt, anders gesagt das Wunder des Sieges über die Selbstsucht, nach dem Auszug aus Ägypten: die Befreiung von den Wünschen und den Gedanken, die uns in dieser Welt festhalten und nicht zulassen, die spirituelle Welt zu empfinden.

 Aus der Vorlesung im Hörsaal “Kabbala fürs Volk”, 30.11.2010

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Eine rein menschliche Eigenschaft

Eine rein menschliche Eigenschaft

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Schöpfer nur zwei Kräfte geschaffen hat: die Kraft des Empfangens  und die Kraft des Gebens, was ist dann “die Scham” und welche Wurzel hat sie? Warum verfügt sie über eine solche Macht, die sogar stärker als der Wunsch ist?

Meine Antwort: “Die Scham” ist ein selbständiges “Geschöpf”. Wenn der Schöpfer die Scham nicht erschaffen hätte, dann würden wir uns nicht als Empfänger fühlen. Die Scham ist  somit eine absichtlich geschaffene Eigenschaft, die für den Menschen vorbestimmt ist.  

Und es handelt sich nicht einmal um die Scham dieser Welt, welche zwar den Abdruck der höheren Scham ist, aber sie kann diese nur ein wenig widerspiegeln. 

Aber die höhere, spirituelle Scham ist die Empfindung, dass du dem Schöpfer gegenüber stehst und Ihm vollkommen entgegengesetzt bist, du fühlst, wie merkantil deine Eigenschaften neben Seinem Geben sind, und inwiefern deine egoistischen Gedanken dem Gedanken des Gebens entgegengesetzt sind. Es ist eine solche Scham, die es unmöglich ist, auszuhalten!

Aus dem Unterricht aus dem ” Talmud der Zehn Sfirot” “, 30.11.2010

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Sich im Namen der Freude anzustrengen

Sich im Namen der Freude anzustrengen

Eine Frage, die ich erhielt: Wir sprachen über die Freude von der Füllung, und was ist mit der Freude, die von der Bemühungen für ihre Erreichung empfunden wird?

Meine Antwort: Ich empfinde Hass und die Abtrennung meinem Nächsten gegenüber, und darüber hinaus muß ich die Beziehungen der Liebe aufbauen, um ihn zuerst dadurch anzufüllen und dann mich selbst anzufüllen. 

Hierfür strenge ich mich an, und muß über meine eigene Selbstsucht hinaufsteigen. Wenn ich das Licht hervorrufe, das den anderen erfüllen soll, dann verwandle ich meine Selbstsucht in “die Hilfe entgegen”, so dass ich mich anstelle des Erhaltens im Geben bemühe. Für mich ist es die Bemühung; ich muß mich überzeugen, dass es den Sinn hat. 

Einerseits genieße ich selbst, weil ich das Höhere Licht durch mich durchführe. Andererseits verschmelze ich mit dem Verlangen, den anderen anzufüllen, und er wird zu meinem Teil, durch den auch ich genieße.

Somit bekomme ich das Licht vom Schöpfer und das Licht, das zu mir in Form der spirituellen Rückkopplung zurückkommt, weil ich den anderen füllen möchte.

Wenn ich es an mich gebunden habe, dann folgte ich dem Gesetz “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst”. Darüber wird gesagt: “Die Gerechten werden zweimal ausgezeichnet “. Sie genießen nicht nur die Füllung ihres eigenen Wunsches, sondern auch die Füllung des Wunsches ihres Nächsten.

Aus dem Programm “Kabbala für die Anfänger”, 28.10.2010

 

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Der Schrei in der Wüste

Schrei in der Wüste
Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet MaN zu erheben?
Meine Antwort: MaN heißt, die Bitte dem Schöpfer ähnlich zu werden. Sie entsteht, wenn der Mensch sich so hilflos fühlt, als ob er sich in der Wüste befände.
Er ist nackt und er hat nichts, er ist kraftlos und die anderen können ihm nicht helfen. Er versteht, dass er nicht die geringste  Möglichkeit hat, das Geben und die Liebe zu erreichen.

Er kommt sich wie ausgetrocknet vor und von “Löwen”, Verlangen, die ihn “auffressen”,  umgeben. Sein Leben ist in Gefahr und er kann nicht aus diesem Zustand zum Geben herausfinden.
Die ganze Welt liegt vor seinen Füßen, außer dem Geben und der Nächstenliebe, der Liebe zum Schöpfer. Womit sein Egoismus sich auch beschäftigen mag, wenn darüber nicht die Eigenschaften des Gebens und der Liebe herrschen, ist der Mensch in der Wüste verloren.
In dieser Wüste, in der Wüste des Egoismus wird sein spiritueller Ruf so stark, dass er schreit, und dieser Schrei erreicht das Ziel.

Aus einem Sohar-Unterricht. Vorwort, 28.11.2010

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Willst du selbst die Entscheidung treffen?

Willst du selbst die Entscheidung treffen?

Die erste und die wichtigste Frage betrifft die Freiheit des
Willens?

Vielleicht bewege ich mich durch das Leben, wie ein Aufziehspielzeug,
dem man den Schlüssel im Rücken aufdreht, oder bin ich wirklich eine
Marionette?

In Wirklichkeit werden wir absolut von natürlichen Instinkten
gelenkt und handeln nach einem bestimmten Programm.Und obwohl es uns eben scheint, dass wir selbst die
Entscheidungen treffen und den Weg bestimmen, ist es nur ein Trugbild, denn man
kann alles entsprechend der Kombination der inneren und äußerlichen Daten
(Reschimot, Erziehung, Gewohnheiten, Bedingungen) im Voraus bestimmen. Das heißt, es gibt keinen einzigen Augenblick im Leben, in welchem
der Mensch eine selbständige Entscheidung treffen würde, denn aufgrund wessen
kann er entscheiden?Wenn alle Daten in seinem Inneren schon vorprogrammiert
sind, dann macht er einfach die Berechnung, wie eine Maschine. Gibt es hier
einen unbekannten Faktor, den man wählen könnte?

Dieser Faktor ist nur uns unbekannt, weshalb wir auch denken,
dass wir frei wählen. Und in Wirklichkeit ist alles vollständig vorbestimmt,
wie in der Natur.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt: “Es gibt niemanden,
außer Ihm”. Du willst die Entscheidungen selbst treffen? Dann steige auf
das Niveau des Schöpfers hinauf und entscheide mit Ihm zusammen.

Die einzige Freiheit, über die wir verfügen, ist unser
Einverständnis mit Seinem Plan wir können sogar vor Ihm gehen, indem wir bis zu
Seinem Niveau hinaufsteigen, und uns Seine Eigenschaften aneignen. Er wird uns
zulassen, für Ihn (wie Er) zu entscheiden. Dann wird es so sein, wie es
geschrieben ist: “Der Gerechte entscheidet, und der Schöpfer
erfüllt”.

Und davor kann man nicht über irgendeine Freiheit sprechen.

 

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Die Freiheit des
Willens”, 26.11.2010

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Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Wenn wir von der Umgebung die Wünsche des Gebens nicht bekommen, dann werden wir nicht aus eigener Kraft die spirituelle Welt öffnen können. Denn der spirituelle Genuss ist viel größer als der materielle.

Sogar der kleinste Genuss - den wir dann bekommen, wenn wir auf die erste geistige Stufe aus 125 möglichen hinaufsteigen – ist schon unendlich viel größer, als alle Genüsse unserer Welt.

Der winzige Funke des Höheren Lichtes, der in unsere Welt durchbrach, hat infolge “der Großen Explosion” das ganze Universum geschaffen. Es war nur ein kleiner Funken! Und wir haben vor, das ganze höhere Licht NaRaNChAJ zu öffnen! Und es wird klar, dass hierfür die unbeschränkten empfangenden Gefäße notwendig sind.

 

Deshalb können wir dieses Licht nicht bekommen, da wir sonst einfach explodieren würden! Wir müssen die äußeren Kelim aufbauen – jeder außerhalb unseres Egos. Deshalb können wir nur infolge des gegenseitigen Einschlusses, infolge der Vereinigung, die großen äußerlichen Wünsche erreichen.

Denn wir baden uns auch jetzt im höheren Licht, aber sind nicht in der Lage, es zu fühlen. Es findet keinen Platz in unserem Inneren, wir haben nichts, außer einem kleinen Funken.

Baal HaSulam schreibt im Brief Nr. 8 über die Kraft des offenbarten höheren Lichtes: “In der Stunde des Begreifens wird das höhere Licht empfunden, das geöffnet wird und auf den Wahrnehmungen und Korrekturen auf dem Weg zurück in die spirituelle Welt basiert. Und es scheint dem Menschen infolge der Vollkommenheit, dass alle seine Leiden einen besondern Wert hatten, weil sie ihm ermöglichten, den Geschmack und die Süße des Lichtes der Einigkeit mit dem Schöpfer zu bewerten.

Folglich werden alle seine Organe und die Sehnen bezeugen, dass jeder in dieser Welt Lebender damit einverstanden wäre, sieben Mal pro Tag sich die Hände und die Beine abzuschneiden, um nur für einen kurzen Augenblick, einmal pro Leben diesen Geschmack der Verschmelzung zu begreifen.“

Das heißt wir müssen verstehen, dass die spirituelle Enthüllung unendlich riesig ist und wir müssen hierfür die leeren Wünsche/Kelim vorbereiten. Deshalb steht uns eine große innere Arbeit bevor, welche eigentlich ungewöhnlich leicht sein kann, wenn man sie zusammen und mit der Liebe erledigt! Hier entscheidet alles die Vereinigung!

Wenn ich mich mit den anderen verbinde und fühle, dass ich mich mit ihnen zusammen in einem Kli, Wunsch befinde, dann wird darin das Licht geöffnet.

Deshalb ist es geschrieben: “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst”, die Hauptregel der Tora (des Lichtes). Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Aus der 1. Lektion des Kongresses, 09.11.2010

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