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19.05.2012

Archiv für Artikel

Das Lied heisst innere Arbeit

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet Lied? Ist es ein Gebet (MaN), das Erwecken von unten?

Meine Antwort: Alles wird in einem Lied eingeschlossen - der ganze Prozess der spirituellen Arbeit, wie es in einer Melodie immer ein Zusammenstoßen von verschiedenen Lauten, eine Abwechselung von Ebenen und Intervallen gibt. Denn ohne Pausen hätten wir keine Melodie gehört, sondern nur das Geräusch.

Warum gibt uns eine Melodie ein Gefühl von Harmonie und weckt solches Gefühl? Wie können uns irgendwelche Laute in einer bestimmten Ordnung zum Lachen oder Weinen zu bringen? Rest des Artikels lesen… »

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Das Gebet des Herzens

 22.04.2010

Als Rabbi Elazar in der Fastenzeit saß, betete er und sprach, “Es ist Dir enthüllt und bekannt, dem Herrn meinem Gott und dem Gott meiner Väter, dass ich Dir mein Fett und mein Blut geopfert habe, und ich sie mit der Wärme der Schwäche meines Körpers kochte. Sohar, Kap. Schemot, P. 368

Es gibt einen großer Unterschied, ob ich diese Worte aus einem Gebetsbuch lese oder ob in mir etwas dabei passiert und ich aus meinem Innern mit solchen Wörtern dem Schöpfer gegenüber explodiere

Innerhalb von mir haben sich solche Gefühle gebildet, und sich in Sätzen und Worte zusammengefügt. Es kann sogar sein, dass ich die Sprache nicht kenne… ich weiß selber nicht, wie sich alles erregt hat, aber das ist die Folge meiner Bemühungen, meine Wünsche dem Licht ähnlich zu machen und sie mit dem Licht zu verbinden. Rest des Artikels lesen… »

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An den Rändern der Finsternis ist die Rettung schon sichtbar…

Am Anfang unseres Kabbalastudiums erhalten wir manchmal solch eine Inspiration, solchen geistigen Aufstieg bzw. einen stark brennenden Willen, dass wir bereit sind, die ganze Welt umzukrempeln!

Manchmal aber fallen wir in die volle, neblige Gefühlslosigkeit und verstehen nichts, so dass die Welt für uns in Finsternis eintaucht.

Somit kann man einen Kontakt mit dem Licht als Leben bezeichnen. Wenn ich dagegen vom Licht abgeschaltet werde, dann gleicht ein solcher Zustand dem Tod.

Danach kommt die nächste Etappe. Dank meiner Handlungen (ich lerne, verbreite Kabbala und schaffe die Verbindung mit den Freunden) wird das System aufgebaut, das mir sogar in schweren Zuständen leuchtet, wenn ich von allein kein Licht heranziehen kann. Rest des Artikels lesen… »

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Die höhere Logik

Eine Frage, die ich erhielt: Welche Logik hat „Glaube über dem Verstand”?

Meine Antwort: “Glaube über dem Verstand” ist die Logik des Höheren. Die existenzielle Logik des Unteren dagegen ist die Wahrnehmung der Welt mittels eigener Vernunft und Gefühle.

 

Somit bewege ich mich ständig sowohl auf derselben Ebene als auch nur auf der eigenen Stufe  und kann niemals höher steigen. Rest des Artikels lesen… »

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Auf der Welle der spirituellen Erkenntnis

(14.04.2010, 13:21 [#12714])


Die Frage:
Was bringt es uns, das Wissen anzusammeln, wenn wir schon im nächsten Moment, nach der Soharlesung, nicht mehr wissen, was wir vorhin gelesen haben?

Meine Antwort:
Das Wissen an sich bringt uns nichts. Das stimmt so: Heute weiß ich etwas - und morgen hab ich das schon vergessen.

Warum vergesse ich? Wenn meine Wünsche (Kelim) sich ändern, dann weiß ich morgen in meinen neuen Wünschen nicht mehr, was ich früher wusste. Denn ich befinde mich nicht mehr in meinen alten Wünschen. Rest des Artikels lesen… »

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Die einzigartige Chance, die Zeit zu beschleunigen

(13.04.2010, 16:08 [#12664])

Am Ende des Exils wird uns ermöglicht, unsere Befreiung selbständig zu beschleunigen.Diese Möglichkeit der freien Wahl und persönlichen Teilnahme wird uns zum ersten Mal seit der langen Entwicklung und nur in diesem Zeitraum gewährt. Solch eine Chance wird es nicht mehr geben, eben nur in diesem Zeitabschnitt.

Zum ersten Mal in der Geschichte befinden wir uns auf dieser Stufe. Deshalb können wir in diesem kurzen Zeitraum unsere Entwicklung auf dem guten Wege (”аchishena” die Zeit beschleunigend) realisieren und haben dazu eigene Willensfreiheit. Rest des Artikels lesen… »

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Suche und du wirst unbedingt finden!

 ( 11.04.2010, 14:13 [#12536])

 

Eine Frage, die ich erhielt: Was soll ich während des Unterrichts machen, wenn ich mich nicht mal für fünf Minuten auf dem Sohar konzentrieren kann? Ich weiß nicht, wie ich das alles in mir selbst finden kann?

 

Meine Antwort: Trotz alledem ist es notwendig, weiterzusuchen.

Ich suche nach Eigenschaften, die im Buch Sohar beschrieben sind.

 

Würde man einem kranken Menschen sagen, dass dieser Text ihn heilen kann, oder ihn von der Not, Bankrott und Probleme retten kann–  so würde er diesen Text gierig einvernehmen, und sich dabei bemühen, jedes Wort zu verstehen!

 

Wäre er verzweifelt, so würde er sich bemühen, den Text sogar in einer unbekannten Sprache verstehen zu können.

 

Wir aber empfinden keine Angst vor einem spirituellen Mangel… - und nur die Umgebung kann in uns dieses Bedürfnis herbeirufen.

Deshalb muss man ständig weitersuchen, auch dann, wenn man nicht weißt, wo es sich im  Inneren befindet! Als ob man in ein neues, dunkles, unbekanntes Zimmer hineingeht und dort erstmal nichts sieht.

Du hast aber ein Lämpchen dabei. Jedes Mal, wenn dir etwas gesagt wird, beginnst du den Raum um dich herum zu erleuchten – und plötzlich wirst du fündig?!

 

Folglich lernen die Erwachsenen, indem sie ihren Verstand auffüllen. Dadurch entwickeln sich aber keine Empfindungen. Als wir dagegen Kleinkinder waren, haben wir uns ohne jegliches Verständnis dafür, was wir hören und was wir sehen, entwickelt. Gerade auf diesem Wege entwickelten sich unsere Empfindungen und die Vernunft.

 

Man erzählte mit etwas und sagte dabei “siehe!” –ich verstand es nicht. Man erklärte mir die Verbindung zwischen den Dingen, und ich sah sie nicht! – Dennoch habe ich mich vom Tier zum Menschen entwickelt, weil ich ständig bemüht war, diese Welt zu verstehen.

 

In meiner heutigen Situation, habe ich keine Verständnis dafür, was ich gerade lese, wünsche mir aber sehnsüchtig, neue Empfindungs- und Vernunftsorgane zu entwickeln. Diese Anstrengungen werden in mir die neuen Fähigkeiten enthüllen, sodass ich beginne, das Verborgene zu verstehen.

 

Die höhere Welt befindet sich in uns, dabei muss man nur die Entwicklung vom Menschen unserer Welt zum Menschen der höheren Welt durchzuführen.

 

Bemühe dich, zu entdecken! So entwickeln sich die Sinnesorgane. In dem Moment, wo die Empfindungen erreicht werden, wird auch der Verstand mitmachen.

 

Aus dem Unterrich nach dem Buch Sohar, Kap. Schemot, 11.04.2010

 

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Schließe dich an das geistige Netz an

Eine Frage, die ich erhielt: Warum soll ich mein bequemes Sofa verlassen und mich anstrengen, zum Kongress in New York, Anfang Mai persönlich zu kommen, wenn ich auch dann die Vereinigung spüre, wenn ich nur virtuell an den Kongressen teilnehme?  

 

Meine Antwort: Es ist unmöglich “auf dem Sofa liegend”, sich mit anderen zu verbinden. Denn wir leben immer noch in der materiellen Welt, und derjenige, der zum Treffen kommt, wird verstehen, inwiefern es für seinen spirituellen Aufstieg notwendig ist.

 

Ein Mensch, der den PC Bildschirm niemals verlassen hat, ist nicht in der Lage, die wahre Vereinigung mit anderen Menschen zu empfinden.

Denn in der Wissenschaft Kabbala gibt es ein Gesetz: die spirituelle Wurzel ist verpflichtet, den materiellen Zweig zu berühren. Deshalb sind wir verpflichtet, die Verbindung in der virtuellen und materiellen Form zu realisieren. Dies erfordert unsere Welt.

 

Nur dadurch ist die richtige Teilnahme am Kongress gewährleistet. Dem virtuellen Kongressteilnehmer scheint es nur, dass er mit allen anderen zusammen ist, sei es vom PC Bildschirm oder vom Fernseher – aber dies ist ein Irrtum.

 

Einmal pro Woche organisieren wir die virtuelle Versammlung der Freunde, und einmal alle sechs Monate halten wir auf irgendwelchem Kontinent “eine physische” Versammlung  – man sollte daran unbedingt teilnehmen.

 

Der Mensch kann sich nicht weiterentwickeln, wenn er nicht an einem Kongress teilnimmt, denn ihm würde dann die Erinnerung (Reschimo) fehlen. Dort geschieht seine Anbindung an die anderen Menschen - und dieses Gefühl bleibt ihm lange erhalten. Dies kann man mit dem Anschluss an einer Steckdose vergleichen!

 

Denn nicht wir haben diese Treffen erdacht, sondern unsere großen Lehrer, die sie auf diese Weise vor Jahrhunderten praktizierten – deshalb müssen wir das gleiche tun.

 

aus einem Unterricht nach dem Buch Sohar, Kap. Schemot, 11.4.2010

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Die Bürgschaft

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Der Schöpfer verwirrt den Menschen die ganze Zeit, indem er die Hindernisse auf dem spirituellen Wege stellt.Dabei verwirren uns die positiven Geschehnisse noch mehr, als die Unannehmlichkeiten – plötzlich entstehen irgendwelche ungewöhnliche Möglichkeiten, wie Erfolg im Business oder eine hinreißende Reise, sowie verschiedene kleine Versuchungen, die jede Sekunde wechseln.Folglich enthüllen wir, dass wir keine andere Möglichkeit haben, als „die Bürgschaft“ zu realisieren, um den Zustand mit der Unterstützung von Umgebung beherrschen zu können.

Wenn ich über keine globale, allgemeine Unterstützung seitens Tausenden von Menschen weltweit verfüge, die gemeinsam zum Schöpfer streben, dann kann ich keine „neunundvierzig Tore“ der Hindernisse durchgehen, die mich absichtlich vom Schöpfer trennen, und zu den letzten fünfzig kommen, wo wir uns verbinden werden. (vierzig steht für die Entfernung von Malchut zu Bina und zehn für meine Struktur, also zusammen fünfzig).

Deshalb kann ich niemals das Ziel erreichen, ohne mich mit den Menschen umgeben, die dasselbe machen, wie ich. Im schlimmsten Fall werde ich diese Arbeit auf mehrere Leben verteilen, was leider mit den Menschen in Wirklichkeit passiert.

Sogar die allgemeine Wissenschaft entdeckt heute, dass die menschlichen Gedanken miteinander verbunden sind. Somit können sie wunderbar von einem Ende der Welt in das andere übertragen werden.

Die Wissenschafter erklären, dass die Natur uns dazu zwingt, synchron zu denken. Dabei verstehen wir nicht, dass wir mit unseren Wünschen in einem allgemeinen Netz der Seelen verbunden sind, und deshalb gehen meine Gedanken und Wünsche zu den anderen über.

Wenn wir zum geistigen Ziel streben, dann werden die anderen Menschen durch diesen Gedanken beeinflusst, und somit verbreitet sich dieser im gesamten System weiter aus.

Genau solche innere Absicht wird als Bürgschaft bezeichnet, und nicht die Übersendung von elektronischen Mitteilungen.

Die Bürgschaft ist ein Zustand, in welchem ich über die Spiritualität nachdenke. Mein Wille ist sehr stark und ich möchte, dass die anderen an dasselbe Ziel denken  – auch ich werde mich vom Engel des Todes retten!

Wenn die anderen daran nicht denken werden, dann wird mir nichts helfen – ich werde niemals richtige Berechnungen anstellen und die ganze Zeit ablenkt werden.

Es wird dann auch schwierig sein, ein verbindendes Netz finden, in welchem ich die Absicht aufrecht erhalten kann, wie eine Mutter, die das Kleinkind in den Armen hält. Ohne dies ist es unmöglich, unser Ziel zu erreichen!

aus dem Unterricht nach Buch Sohar vom 7.4.2010, Kapitel Vayera

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Auszug aus Ägypten: Nur gemeinsam!


Die Frage: Man kann von einer individuellen Erkenntnis sprechen und von einem gemeisamen. Kann der Auszug aus Ägypten auch gemeinsam oder individuell sein?

Die Antwort: Nach dem spirituellen Gesetz alles was in dem Ganzen passiert auch in dem Teil passiert. In unsere Tage kann es kein individueller Auszug aus Ägypten (Egoismus) stattfinden, nur der gemeinsame. In der Wissenschaft der Kabbala, studieren wir wie der Auszug aus Ägypten passiert. Es existieren spirituelle Führer des Volkes wie Aaron und Moses, aber das Volk zieht aus dem Ägypten nur als komplettes Volk. Das heißt, viele Menschen, indem sie sich verbinden, aus dem Exil ausziehen. Sie erheben sich über ihrem Egoismus, gerade in der Verbindung und gegenseitiger Hilfe, im gemeinsamen Flucht vom Pharao (Unser Ego)

Aus der Vorbereitung zur Morgenlektion nach dem Artikel aus “Schamati” (”159. Und nach langer Zeit war es”)

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