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19.05.2012

Archiv für Familie

Liebe – entschlüsselt

Liebe – entschlüsselt

Artikel in Kabbala Heute Ausgabe #4

Jahr für Jahr feiern wir Valentinstag mit seiner Fülle an roten Blumen, roten Herzen und sogar roten Teddybären. Die Kabbala sorgt mit einem neuen Konzept für eine zusätzliche, erfrischende Nuance in punkto Liebe aber an jedem Tag im Jahr.
Interessanterweise kennen die Wenigsten den Ursprung und die Bedeutung des Valentinstags. Die verschlungenen Pfade seiner Geschichte führen uns zu uralten heidnischen Fruchtbarkeitsritualen, griechischer Mythologie, dramatischen, historischen Veränderungen im alten Rom und zu Gebräuchen der christlichen Kirche zurück. Doch hauptsächlich, ob wir nun wollen oder nicht, erinnert er uns jedes Jahr erneut an das ewige Thema – die Liebe. Rest des Artikels lesen… »

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Hyperaktivität bei Kindern – Unsere Kinder und Wir

kids Unfähigkeit sich zu konzentrieren, Unfähigkeit zu Aufmerksamkeit, schnelle Erregbarkeit, Hang zu Grausamkeit – wir beobachten, dass diese Verhaltensweisen bei Kindern zur Normalität werden. „Hyperaktivität“ – wir haben das Problem passend definiert. Nun können wir es bereits behandeln. Wir ersetzen Dexedrine durch Ritalin, um die Symptome zu unterdrücken und zu beseitigen. Wir gehen in die Offensive, um ja nicht die Anfangssymptome zu übersehen, damit sich keine schwerere Symptomatik bei unseren Kindern entwickelt. Doch können wir dieser Erkrankung tatsächlich mit Pillen Einhalt gebieten? Können wir die Erkrankung bekämpfen, indem wir deren Symptome nicht aber deren Ursache beseitigen? Und handelt es sich dabei überhaupt um einer Erkrankung?

Erinnern Sie sich? In der Vergangenheit gab es nur vereinzelt wenige solcher Kinder. Sie wurden als unterentwickelt bezeichnet – man stelle sich das vor! – und man sperrte sie in Sonderschulen. Das Problem köchelte unter der Oberfläche: es trat selten auf, man vergaß es schnell – und wir sahen weiterhin kühn einer strahlenden Zukunft entgegen. Heute aber hat das Problem kritische Ausmaße erreicht – Schätzungen entsprechend leiden 20% der Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren am Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und an Hyperaktivität – und nachdem es für sie keinen Platz mehr in Sonderschulen gibt, entschied man sich dafür, die Hyperaktivität als Krankheit zu bezeichnen.

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Drogen im Wunderland

heroinSaubere Städte, wunderschöne Natur, hohes Bruttoinlandseinkommen: was braucht man mehr zum Glück? Offenbar fehlt doch was. Denn: die Schweiz belegt laut Uno-Drogenbericht 2007 Spitzenplätze beim internationalen Drogenverbrauch. Bei einem neuartigen Verfahren konnten aufgrund von Abwasserwerten Schlüsse über den Kokainverbrauch von Großstädten gezogen werden. Sowohl Zürich als auch St.-Moritz sind unter den ersten zehn. Basel hat es immerhin auf Platz 12 der Drogengiganten geschafft.

Die Drogen sind unverändert auf Siegeszug in Europa, dem arbeitswütigen Hobbitparadies der Mittelerde, wo die Wirtschaft boomt und die Gesellschaft innerlich zerfressen ist. Auch USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist Spitzenreiter des Drogenkonsums: beim gleichen Drogentest des Abwassers liegt New York beim Kokainverbrauch mit Abstand an erster Stelle. Dabei ist Antonio Mario Costa, der Vorsitzende der UNO-Drogen-Kommission, mit den Ergebnissen des Drogenberichts relativ zufrieden: denn zumindest stagniert der Drogenkonsum - er stagniert, weil die zivilisierte Welt sich fest entschlossen hat, den Drogen Einhalt zu gebieten. Durch Polizeiaktionen konnte weltweit um die Hälfte der geschmuggelten Drogen beschlagnahmt werden; durch breit angelegte Aufklärung, Beratung und Behandlung versuchen die Regierungen, den Süchtigen zu helfen und Neuzugang auf dem Drogenmarkt zu verhindern.

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Cyber-Mann und Cyber-Frau oder die Qual der Wahl

beziehung_1_ton.jpgDie moderne Soziologie kennt ein interessantes Experiment. Macht ein Käufer in einem Supermarkt vor einem Regal halt, in dem 8 Sorten Marmelade stehen, hat er eine 80%ige Chance, eine Wahl zu treffen. Enthält das Regal 23 Sorten Marmelade, findet die Wahl in nur 10% der Fälle statt. Interessant dabei: der Kunde, der aus 8 Sorten ausgewählt hatte, ist mit seiner Wahl sehr viel zufriedener, als derjenige, wer aus 23 Sorten wählen konnte.Das heutige Internet bietet mit über einer Milliarde Sites überwältigende Mengen an unkontrollierter Information, es ermöglicht, Wissen zu erlangen oder zu vermittelen, sich mitzuteilen oder Meinungen anderer einzuholen, eben zu sehen und gesehen zu werden. Und es bietet eine ständige Wahl: Wahl zwischen Produkten, Wahl zwischen Dienstleistungen, Wahl eines Lebensstils, einer Meinung, eines Avatars, und nicht zuletzt die Wahl eines Partners.

Drei mächtige Worte: ER SUCHT SIE oder eben das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge eröffnen das Tor zu einer grellen, schillernden, schreienden Menge an Wahlmöglichkeit: hier sind sie alle, schwarz und weiß, dick und schlank, jung und alt, weltlich und religiös, spontan und konservativ, und alles spricht zu mir und schaut mich an und drängt mich, endlich eine Wahl zu treffen.

Sollte das nicht die ultimative Antwort auf alle unsere Einsamkeit sein und alle unsere Probleme gleichsam auf einen Schlag lösen? Hat nicht endlich jeder die Möglichkeit, für sich genau das zu wählen, was er braucht und will, das passende Auto, die richtige Arbeit, die beste Frau? Warum bringt die wunderbare Illusion der Wahl nur Qual? Denn was immer wir wählen, wir sind nie vollständig mit unserer Wahl zufrieden und nie länger als einen armseligen Augenblick.

Es gibt im Leben zwei Tragödien. Die eine ist, daß man sich einen Herzenswunsch nicht erfüllen kann, die andere, daß man sich seinen Herzenswunsch erfüllt hat. George Bernard Shaw (1856-1950)
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Sie haben…eine…neue Nachricht :)

Du kannst mit Codes kommunizieren, wie man es in Chats macht. Du kannst dich hinter einem Bildschirm und Benutzernamen verstecken, aber nicht für immer. Früher oder später werden wir unsere Masken fallen lassen müssen und in unseren Herzen füreinander Platz machen anstatt in unseren Chat-Räumen.

Die Jugend von heute braucht keine langen in Umschläge verpackten und abgestempelten Briefe. Sie werden ersetzt durch den Bildschirm, das Keyboard und Handy.

kidtech2

Von früh an lernen Kinder wie man „Instant Messaging Software“ so wie Yahoo!, MSN Messenger, ICQ oder Skype benutzt. Es ist kostenlos, einfach und schnell. Das Internet erlaubt ihnen, die Grenzen von Zeit und Raum zu überschreiten, was ihre Welt zwar von der Geographie frei macht, sie aber umso mehr an PCs und mobile Geräte bindet. Das alles macht sie zu pragmatischen Menschen: nüchtern, sachlich und entfremdet, ebenso wie die Technik, die sie benutzen.Aber sind sie das nicht ohnehin schon? Ist es die Online-Kommunikation, die uns voneinander entfremdet, oder unsere Entfremdung voneinander, die zur Entwicklung entfremdender Kommunikationsformen führt? Was soll aus einer Generation werden, die keine andere Art des Gesprächs mehr kennt, außer über Kabel oder eben “wireless”?

Total Verkabelt

Als Kind hätte ich mir nie träumen lassen, dass die Geräte aus meinen Science-Fiction Comics noch in meinem Leben zu alltäglichen Kommunikations-Apparaten eines Sechsjährigen werden sollten. Wenn ich damals mit Freunden spielen wollte, musste ich eine alte Technik namens „Füße“ benutzen. Ich lief tatsächlich zu meinen Freunden um mit ihnen zu reden. Normalerweise musste ich sogar zuerst mit der Mutter meines besten Freundes sprechen.

Heutzutage kann ich zur Arbeit pendeln und Nachrichten an meine Freunde in Lichtgeschwindigkeit über mein Mobiltelefon schicken. Und die Chance mit der Mutter meines besten Freundes zu reden ist umso kleiner. Meine Tochter spricht mit ihren Freunden hauptsächlich über den Messenger. Sie ersetzt Worte durch Abkürzungen und Emotionen durch Emoticons. Es scheint, als ob Beziehungen für unsere Kinder zu einer virtuellen Sache geworden sind.

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Was ist Kabbala?

Kabbala ist nicht nur theoretische wissenschaftliche Forschung, sondern vielmehr eine praktische Methode, die uns durch alle Momente unseres Leben führt. Durch die Kabbala entdeckt man die Zukunft und die Vergangenheit. Man erkennt auch die Eigenschaften, mit welchen man einst in diese Welt herabgestiegen ist, und den Weg, den man noch zurücklegen muss. „Wenn man beide Enden des Seiles sieht, versteht man, was zu tun ist und was das Beste ist. Kabbalisten erfassen auch die Kräfte, die stetig auf sie wirken – wie zum Beispiel, warum jemand einen speziellen Menschen heiratet oder warum die eigenen Kinder so sind, wie sie sind.“

- Michael Laitman, Kabbalah, Wissenschaft und Sinn des Lebens.

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