Unsere Generation ist die erste, in der das Verlangen, die Geheimnisse des Lebens zu entdecken, groß genug ist, um die Weisheit der Kabbala der gesamten Menschheit zu enthüllen. Die Kabbala liefert die Antworten auf unsere tiefsten Fragen: Wozu leben wir? Was ist unsere Rolle? Was ist der Zweck dieser Reise?
Die Menschheit hat heute einen Zustand erreicht, wo diese Fragen nicht länger unbeantwortet bleiben dürfen. Alle Leiden und Schmerzen auf dieser Welt existieren nur deshalb, weil wir nicht verstehen, was uns antreibt und worin der Plan der Natur besteht.
Beim Erlernen der Kabbala geht es darum, wie der Plan der Natur unser selbst verursachtes Chaos in Harmonie verwandeln kann. Unsere größte Freiheit besteht darin, dass wir anfangen, die Natur zu fühlen und mit ihr in Austausch zu kommen. Wir können lernen, in Übereinstimmung mit dem altruistischen Mechanismus der Natur zu handeln. Auf diese Weise werden wir all das Glück, die Erfüllung und die Weisheit empfangen, welche die Natur anfänglich eingeplant hat, damit wir sie erfahren mögen. Bnei Baruch - vom Kabbalisten Michael Laitman gegründete, allgemeinnützige Vereinigung, hat im letzten Jahr millionenfach Ausgaben der Zeitung “Kabbalah La`amâ€- Kabbala fürs Volk in Israel ausgeteilt. Ich bin der Meinung, dass auch die Menschen in Deutschland das Recht haben, ihren Sinn im Leben zu erkennen und zu begreifen.
Obwohl die Kabbala viele jüdische Begriffe benutzt, hat sie nichts mit Religion zu tun, sondern ist es vielmehr so, dass sich das Judentum aus der Kabbala entwickelte, aus dem Judentum das Christentum.
So bedeutet zum Beispiel Rosh Hashana für einen Juden den Beginn des Neuen Jahres, überall auf der Welt. Aus kabbalistischer Perspektive betrachtet, ist Rosh Hashana das spirituelle Erwachen, das uns antreibt, mehr darüber lernen zu wollen, was die Natur von uns erwartet. In diesem Sinne ist die Kabbala offen für jeden Menschen - unabhängig von Religionszugehörigkeit, kulturellem oder ethnischen Hintergrund.
Ich lade alle deutschsprachigen Menschen in oder außerhalb Deutschlands hiermit herzlich ein, mehr über den Sinn des menschlichen Lebens, mehr über Ihr Leben zu lernen und zu erfahren.
Du kannst mit Codes kommunizieren, wie man es in Chats macht. Du kannst dich hinter einem Bildschirm und Benutzernamen verstecken, aber nicht für immer. Früher oder später werden wir unsere Masken fallen lassen müssen und in unseren Herzen füreinander Platz machen anstatt in unseren Chat-Räumen.
Die Jugend von heute braucht keine langen in Umschläge verpackten und abgestempelten Briefe. Sie werden ersetzt durch den Bildschirm, das Keyboard und Handy.
Von früh an lernen Kinder wie man „Instant Messaging Software“ so wie Yahoo!, MSN Messenger, ICQ oder Skype benutzt. Es ist kostenlos, einfach und schnell. Das Internet erlaubt ihnen, die Grenzen von Zeit und Raum zu überschreiten, was ihre Welt zwar von der Geographie frei macht, sie aber umso mehr an PCs und mobile Geräte bindet. Das alles macht sie zu pragmatischen Menschen: nüchtern, sachlich und entfremdet, ebenso wie die Technik, die sie benutzen.Aber sind sie das nicht ohnehin schon? Ist es die Online-Kommunikation, die uns voneinander entfremdet, oder unsere Entfremdung voneinander, die zur Entwicklung entfremdender Kommunikationsformen führt? Was soll aus einer Generation werden, die keine andere Art des Gesprächs mehr kennt, außer über Kabel oder eben “wireless”?
Total Verkabelt
Als Kind hätte ich mir nie träumen lassen, dass die Geräte aus meinen Science-Fiction Comics noch in meinem Leben zu alltäglichen Kommunikations-Apparaten eines Sechsjährigen werden sollten. Wenn ich damals mit Freunden spielen wollte, musste ich eine alte Technik namens „Füße“ benutzen. Ich lief tatsächlich zu meinen Freunden um mit ihnen zu reden. Normalerweise musste ich sogar zuerst mit der Mutter meines besten Freundes sprechen.
Heutzutage kann ich zur Arbeit pendeln und Nachrichten an meine Freunde in Lichtgeschwindigkeit über mein Mobiltelefon schicken. Und die Chance mit der Mutter meines besten Freundes zu reden ist umso kleiner. Meine Tochter spricht mit ihren Freunden hauptsächlich über den Messenger. Sie ersetzt Worte durch Abkürzungen und Emotionen durch Emoticons. Es scheint, als ob Beziehungen für unsere Kinder zu einer virtuellen Sache geworden sind.
Haben wir einen freien Willen - die moderne Hirnforschung verneint es - im Streit mit Philosophen - die authentische Kabbala beantwortet nicht nur diese Frage, sondern gibt einen überraschenden Ausblick