21.04.2010, Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet das Gesetz - nichts verschwindet im Spirituellem? Heißt das, egal wie sehr wir uns auch von den Klipot trennen - bleiben sie an uns haften?
Meine Antwort: Worum geht es hier? Dieses Gesetz sagt aus, dass alle von uns gemachten Korrekturen gespeichert werden. Da sie aus unserer Sicht verschwinden, ist es so, als ob ich nichts mehr von dem hätte, was ich gestern gemacht habe.
Aus der Schatzkammer trug ich eine volle Tasse mit Goldmünzen hinaus und man nahm sie mir weg. Mir wurde nichts übriggelassen, und jetzt muss ich hineingehen und wieder von vorne anfangen! Rest des Artikels lesen… »
Was wird eigentlich als Leben und Tod bezeichnet? In der Wissenschaft Kabbala klären sich diese Begriffe nur bezüglich der Vereinigung mit dem Schöpfer.
Wenn wir vom Schöpfer entfernt sind, sind wir (spirituell) tot? Wenn wir Einheit mit dem Schöpfer erlangt haben, heisst das, dass wir leben.
Deshalb nennt man die egoistischen Wünsche (Klipot) auch tote Wünsche, wobei “das Gift des Todes” eine Kraft ist, die sich zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf stellt.Rest des Artikels lesen… »
Eine Frage, die ich erhielt: In der Tora wird viel über den Tod gesprochen. Doch sind die Tora, der Schöpfer ewig und vollkommen.
Die Realität, die Er erschuf ist auch unendlich und vollkommen. Also sind “das Leben und der Tod” Zustände eines andauernden Prozesses?
Meine Antwort: Wir sehen, wie das Unbelebte seine Form verliert, Pflanzen und Tiere ihr Leben verlieren. Später werden sie aber in einer neuen Form geboren.
Wir studieren, dass die vollkommene Auflösung nie passiert, nur die Veränderungen der Existenzformen. Da wir einen Teil der Formen nicht empfinden, wird uns ihr Verschwinden ins Nichtsein als Ende vorgestellt.Rest des Artikels lesen… »
Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, dass Kabbala es dem Menschen ermöglicht, das ewige Leben zu erlangen. Wir sehen aber, dass die Kabbalisten auch sterben. Wie kann das sein?
Meine Antwort: Der Kabbalist stirbt in deinen Augen, denn du siehst sein Leben nicht, das er als Kabbalist lebt. Du siehst nur einen Teil von ihm, seinen tierischen Körper, der wie jeder andere tierische Körper, selbstverständlich stirbt.
Ewig lebt nur sein göttlicher spiritueller Teil, den er in sich entwickelt hat. Ab dem Augenblick, in dem er ihn erlangt, gehört er ihm und gibt ihm das Gefühl des ewigen Lebens. Ewig ist die Eigenschaft des Gebens, die er erlangt hat, das Verlangen zu geben. Rest des Artikels lesen… »
Die Weisheit der Kabbala befasst sich nur mit den Verlangen des Menschen. Kabbalisten entdeckten, dass das einzigste, was tatsächlich existiert, ein Verlangen ist sowie die Erfüllung dieses Verlangens.
In der Kabbala symbolisiert der Garten Eden ein Verlangen, anderen zu geben, sie zu beschenken. Durch den Erwerb des Verlangens zu geben durchbricht man so die egoistische „Hülle”, ihre Beschränkungen, und nimmt sich selbst als über den Grenzen dieser Welt existierend wahr. Nach dem Austritt aus dem eigenen Ego ist ein Mensch in die vollkommene, ewige und grenzenlose Natur integriert.
Die Wiederbelebung der Toten
Die Wiederbelebung der Toten wird in Filmen gewöhnlich als eine Situation beschrieben, in der die Körper der Toten zum Leben zurückkehren, aus ihren Gräbern heraussteigen und anfangen, ihre Leben erneut zu leben.
Die Weisheit der Kabbala erklärt jedoch, dass sich der Begriff „Tod” auf unseren inneren Zustand unserer egoistischen Verlangen bezieht. Sobald diese zum Altruismus korrigiert sind, können wir sie dazu verwenden, anderen einen Nutzen zu bringen. Dies nennt man die „Wiederbelebung der Toten“.
Menschen, die Organtransplantate erhalten haben, behaupten oft, dass sie plötzlich andere Vorlieben haben, ein anderes Verhalten und Benehmen. Eine Person mag plötzlich ein Interesse an Kunst entwickeln und ein anderer, der früher Höhenangst hatte, wird vielleicht ein begeisterter Bergsteiger.
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