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07.02.2012

Die Seele - zwischen Licht und Dunkelheit

26.04.201

Sohar, Kap. “BaHar“, P.66: …was darauf hinweist, dass es zwei Schöpfungen im Menschen gibt, Schöpfung für Gutes und Schöpfung für Schlechtes. Mit der Tora trennt er diese und der Schöpfer gibt ihm eine Seele von Ihm um über beide zu herrschen—diejenige welche Gutes und Licht ist, die nächste Welt, und diejenige die Böses und Dunkel ist, diese Welt—wie geschrieben steht, “Und Er blies den Atem des Lebens (Neshama) in seine Nasenlöcher.”

Unsere ganze Realitaet resultiert aus einer Trennung von Licht und Dunkelheit, wenn wir tatsaechlich beginnen koennen die Eigenschaften zu “filtern”, zwischen Eigenschaften zu trennen die zu dieser Welt gehoeren und zu der anderen.

Mit Hilfe der Analyse (Birurim), wenn wir die Eigenschaft des Gebens und die Eigenschaft des Empfangens unterscheiden, beginnen wir uns selbst aufzubauen. Alles was wir in unserer Welt erforschen koennen ist nur unsere tierische Existenz.

Warum heisst dies tierisch? Weil das Tier sich nicht entwickelt - sondern immer auf dem selben Niveau der Empfindungen bleibt.

Daher, bevor der Mensch beginnt das Licht zu benutzen, um sich aufzubauen, indem er zwischen empfangenden und gebenden Eigenschaften trennt und gebende Eigenschaften staendig sammelt, nur mit ihnen sein und sich nur daraus erbauen möchte - bevor er damit anfaengt - existiert er nur in dieser Welt.

Genau so wie aus dem Samentropfen im Mutterleib beginnt sich ein Koerper eines Embryos zu bilden, genau so muss der Mensch mit Hilfe der Gruppe, des Studiums, der Absichten und unterschiedlichen Handlungen jedes Mal mehr und mehr Eigenschaften des Gebens in sich aufnehmen. So bildet sich in ihm sein spiritueller Koerper.

Jedes Mal endeckt er noch einen Teil des Gebens, indem er sie alle zusammen versammeln moechte - das nennt man dann seine naechste Reinkarnation (Gilgul).

Denn jedes Mal sieht er ein neues Leben, eine neue Chance um noch mehr Eigenschaften eines Menschen, eines dem Schoepfer, dem Geben, gleichenden (der Mensch - Adam, kommt von Edame - Gleichender) in sich zu sammeln.

Aus einem Unterricht zum Buch Sohar, 26.04.2010

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