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08.02.2012

Eine Verabredung mit dem Schöpfer auf der Liebesbrücke.

27.04.2010

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich anderen Menschen geben, wenn ich ihre Wünsche wie meine eigene fühlen muss? Gebe ich dann mir selbst?Meine Antwort: Nein, ich werde sie eben “wie” eigene fühlen, der Unterschied sie und mir - bleibt immer. Der Hass bleibt, und über dem Hass werde ich eine Brücke der Liebe bauen!

In mir existiert ein Wunsch, der in meine Richtung, der anderen entgegen gerichtet ist, und über diesem Wunsch ein Schirm und das reflektierte Licht (Ohr Choser) oder der Wunsch, andere Menschen und nicht sich selbst zu erüllen. Wenn ich diese Wünsche erfülle, mache ich das mit der Absicht zu geben.

Das Gefühl von mir selbst und von anderen mir gegenüber, und von Wünschen anderer, wie mein eigener, verwandelt sich in der spirituelle Par zuf meiner Seele. Alle Wünsche, die sich außerhalb von mir befanden, treten in den “Körper” meiner Seele ein, denn ich möchte sie um des Gebens willen erfüllen.

Sobald ich sie erfüllen kann - ich nehmen daran teil nur als Erfüllende, als der Kopf, der “Rosch des Parzufs“!  Wobei mein “Körper” - die Wünsche Anderer sind.

Wenn wir einen spirituelle Parzuf zu zeichnen versuchen, dann ist sein Kopf das ursprüngliche Ich, und sein Körper die Wünsche aller anderer Menschen. Wen erfüllte ich sonst um des Gebens willen - mich selbst?!

Ich ziehe das Licht an, um allen von mir aus zu geben; das heißt ich bin der “Kopf”, der sich entscheidet, allen zu geben. Wenn ich die andere erfüllen, bin ich ihnen gegenüber wie der Schöpfer.

Deswegen fühle ich, wie sich innerhalb von diesem Körper sich der Schöpfer offenbart! Dieser Schöpfer bin Ich! Das heißt, dass ich mit dem Schöpfer verschmelze.

Denn diese Wünsche gehören anderen Menschen und ich erfülle sie - also werde ich so dem Schöpfr gleich!

So funktioniert ein spiritueller Parzuf /aus solchen Teilen besteht ein spiritueller Parzuf: Seine Gedanken, seine Wünsche und Wünsche anderer, sowohl Entscheidungen, sind in seinem Kopf, aber die Wünsche anderer, die in seinem Körper sind, sind ihm wie seine eigenen geworden (liebe deinen Nächsten wie dich selbst) - so fühlt er in diesem Körper eine Verschmelzung mit dem Schöpfer - seine neue Welt.

Aus einem Unterricht nach dem Artikel von Baal Sulam “Gabe der Tora”, 27.04.2010 

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