Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich das “Ägypten” in meinem Inneren hasse, obwohl es ein Teil von mir ist, wie kann ich damit zurechtkommen?
Meine Antwort: die gesamte Welt – ist ein Teil von mir. Meine Aufgabe besteht in der Prüfung, mit welchen Wünschen, Absichten und Kräften ich momentan arbeiten kann, um ans Ziel näher zu kommen, und von welchen Kräften, Wünschen und Gedanken, sowie Eigenschaften sollte ich mich trennen bzw. entfremden, um sich dem glichen Ziel zu nähern.
Somit muss ich klären, wovon ich mich entfernen und woran ich mich nähern soll. Folglich wird meine Bewegung zwischen Trennung und Verbindung begründet.
Da ich nicht genau weiß, was mit unserem gemeinsamen Wunsch zu machen ist, kläre ich zuerst auf, mit welchem Wunsch ich verbunden sein möchte, und mit welchem nicht.
Das Bild der Höheren Welt, das wir uns momentan vorstellen, scheint uns ähnlich unserer Welt zu sein. Wir bewegen uns darin von einem Objekt zum anderen, von einer Stelle zu einer anderen.
Die Spiritualität bedeutet aber, dass ich mich innerhalb eines riesigen Wunsches befinde, der seinerseits aus unterschiedlichen kleineren Wünschen besteht.
Ich halte mich innerhalb eines Raumes auf, der voll mit den Wünschen gefüllt ist, und es gibt keine Leeren dazwischen. Es gibt keinen Raum ohne Wünsche.
Meine Aufgabe besteht darin, aus der Tiefe dieses Feldes die Wünsche aussortieren, mit denen ich mich tatsächlich verbinden möchte. Eine solche Handlung wird als meine Bewegung bezeichnet.
Denn die gesamte Realität stellt einen Wunsch, eine Sphäre dar, innerhalb welcher du existierst. Es gibt nichts anderes. Mit einigen Wünschen bin ich mehr, mit anderen weniger verbunden, manche stoße ich sogar komplett ab.
Es bedeutet, dass ich in der Spiritualität den Ort wechsle, bzw. irgendwelche Handlungen oder Bewegung begehe. Was bedeuten die “Aufstiege” in diesem Zusammenhang? Ich erlange den Zustand, in welchem ich immer mehr Wünsche aufkläre, um mich mit ihnen zu verbinden. Die anderen Wünsche interessieren mich weniger.
Dennoch halte ich mich unter diesen Wünschen auf, innerhalb der Materie, mit dem kleinen Lichtfunken, das mir letztendlich ermöglicht, diese Klärungen durchzuführen.
Deshalb besteht unsere gesamte Arbeit in der Klärung der Wünsche, innerhalb deren wir existieren, - welche von ihnen zum Geben verwendet werden können und welche nicht. Die letzteren benutze ich gar nicht.
Wir können aus diesem Feld der Wünsche nicht hinausgehen, und es gibt keinen freien Raum zwischen ihnen. Als freier Raum wird der ungeklärte Wunsch bezeichnet, den du nicht siehst, und nichts darin unterscheidest.
