28.04.2010
Der Schöpfer hat uns mit dem Wunsch zu genießen geschaffen und die Erfüllung, die wir darin empfinden (entweder innerhalb des Wunsches mit egoistischer Absicht, oder mit der Erfüllung des Anderen - um des Gebens willen) – was gerade unser Leben heißt, oder genauer gesagt “das Buch unseres Lebens”, denn sie [Erfüllung] muss ständig erneuert werden.
Dieses “Buch” wird entsprechend den in uns gespeicherten Informationen (Reschimot) erneuert, und wenn die Reschimot sich von alleine, auf natürliche Weise enthüllen, heißt dies, dass wir uns durchs Leben in “seine Zeit” (beito) bewegen.
Wenn wir aber selbst die Kraft erwecken, die die Enthüllung neuer Ereignisse (Reschimot) beschleunigt, bewegen wir uns durch das Leben, indem wir “die Zeit beschleunigen” (achischena).
Ob wir in dieser Welt oder in spirituellen Entwicklung erfolgreich sein wollen – müssen wir auf und in jedem Fall die Enthüllung von entsprechenden Ereignisse (Reschimo) beschleunigen.
Die spirituelle Entwicklung beginnt damit, dass in uns “ein Punkt im Herzen” (erstes spirituelle Reschimo) erwacht.
Allmählich kommt der Mensch dank der Hilfe von oben von der natürlichen Entwicklung dieser Reschimo zur Erkenntnis, dass er selbst die Entwicklung dieser Reschimo, durch eine äußere Kraft - Einwirkung der Umgebung beschleunigt. So beginnt er den Weg “achischena“, Weg des Lichtes, zu gehen.
Wie entdecken kein “neues Buch” - es existiert bereits, und es schließt die ganze Welt der Unendlichkeit ein in sich ein - den Wunsch, der unbegrenzt mit dem Licht aufgefüllt ist.
Aber alles hängt davon ab, wie schnell wir es “lesen” - in welchem Maß wir das Reschimo dieser unendlichen Realität entdecken, die “ein Buch” heißt.
Ich werde ihr “Autor”, denn um das Buch zu öffnen, muss man erst diese “Lebensnovelle” in seinem Herzen, auf seinen Wünschen “schreiben”.
“Novelle” – bedeutet Enthüllung. Dafür verlange ich das umgebende Licht, das in mir das nächste Reschimo erwecken kann und mich selbst zum Ziele fortschieben möge.
Deshalb sehe ich alles im Licht der Enthüllung und nicht als erzwungene Schritte durch die Dunkelheit, die ich nur mache, weil ich keine andere Wahl habe
