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07.02.2012

Nichts tun ist schon das Böse

27.04.2010

Eine Frage, die ich erhielt: Was heißt das: einem Freund schaden?

Meine Antwort: Wenn das ein Freund aus meiner kabbalistischen Gruppe ist, und ich kümmere mich nicht darum, mich mit ihm zu verbinden - dann heißt das schon, dass ich ihm schade.

Denn dadurch bohre ich ein Loch in unser gemeinsames “Boot” - unser gemeinsames spirituelles Gefäß, und mit meiner Inaktivität  füge ich ihm einen Schaden zu.

Wenn ich nicht dafür arbeite, um unser spirituelles “Kli” zu vergrößern und sogar nur ein kleines bisschen faul bin - dann füge ich dadurch allen einen Schaden zu.

Es scheint uns, wenn wir niemanden schlagen, nicht morden, nicht stehlen - dann ist alles schon in Ordnung - was mehr könnte man von uns wollen?

Wir begreifen einfach nicht, dass - auch wenn wir beispielhafte Bürger sind - wir Anderen doch schaden können! Im Spirituellen reicht das alles nicht. In jedem Augenblick im Spirituellen, in dem ich mich nicht um die Schaffung eines gemeinsamen spirituellen Gefäßes kümmere, kann man nicht sagen, dass ich gut zu den Anderen bin.
Genau in dem Augenblick, wo ich aus diesem Sorgenzustand um das gemeinsame “Kli” herausfalle, werde ich zu einem Schädling.

Es gibt keinen Zwischenzustand,  nur entweder das Gute oder das Böse! So ist das Gesetz des höheren Systems unserer Verbindung.

Aus einem Unterricht nach dem Artikel von Baal HaSulam “Gabe der Tora”, 27.04.2010

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