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19.05.2012

Willst du selbst die Entscheidung treffen?

Willst du selbst die Entscheidung treffen?

Die erste und die wichtigste Frage betrifft die Freiheit des
Willens?

Vielleicht bewege ich mich durch das Leben, wie ein Aufziehspielzeug,
dem man den Schlüssel im Rücken aufdreht, oder bin ich wirklich eine
Marionette?

In Wirklichkeit werden wir absolut von natürlichen Instinkten
gelenkt und handeln nach einem bestimmten Programm.Und obwohl es uns eben scheint, dass wir selbst die
Entscheidungen treffen und den Weg bestimmen, ist es nur ein Trugbild, denn man
kann alles entsprechend der Kombination der inneren und äußerlichen Daten
(Reschimot, Erziehung, Gewohnheiten, Bedingungen) im Voraus bestimmen. Das heißt, es gibt keinen einzigen Augenblick im Leben, in welchem
der Mensch eine selbständige Entscheidung treffen würde, denn aufgrund wessen
kann er entscheiden?Wenn alle Daten in seinem Inneren schon vorprogrammiert
sind, dann macht er einfach die Berechnung, wie eine Maschine. Gibt es hier
einen unbekannten Faktor, den man wählen könnte?

Dieser Faktor ist nur uns unbekannt, weshalb wir auch denken,
dass wir frei wählen. Und in Wirklichkeit ist alles vollständig vorbestimmt,
wie in der Natur.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt: “Es gibt niemanden,
außer Ihm”. Du willst die Entscheidungen selbst treffen? Dann steige auf
das Niveau des Schöpfers hinauf und entscheide mit Ihm zusammen.

Die einzige Freiheit, über die wir verfügen, ist unser
Einverständnis mit Seinem Plan wir können sogar vor Ihm gehen, indem wir bis zu
Seinem Niveau hinaufsteigen, und uns Seine Eigenschaften aneignen. Er wird uns
zulassen, für Ihn (wie Er) zu entscheiden. Dann wird es so sein, wie es
geschrieben ist: “Der Gerechte entscheidet, und der Schöpfer
erfüllt”.

Und davor kann man nicht über irgendeine Freiheit sprechen.

 

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Die Freiheit des
Willens”, 26.11.2010

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Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Wenn wir von der Umgebung die Wünsche des Gebens nicht bekommen, dann werden wir nicht aus eigener Kraft die spirituelle Welt öffnen können. Denn der spirituelle Genuss ist viel größer als der materielle.

Sogar der kleinste Genuss - den wir dann bekommen, wenn wir auf die erste geistige Stufe aus 125 möglichen hinaufsteigen – ist schon unendlich viel größer, als alle Genüsse unserer Welt.

Der winzige Funke des Höheren Lichtes, der in unsere Welt durchbrach, hat infolge “der Großen Explosion” das ganze Universum geschaffen. Es war nur ein kleiner Funken! Und wir haben vor, das ganze höhere Licht NaRaNChAJ zu öffnen! Und es wird klar, dass hierfür die unbeschränkten empfangenden Gefäße notwendig sind.

 

Deshalb können wir dieses Licht nicht bekommen, da wir sonst einfach explodieren würden! Wir müssen die äußeren Kelim aufbauen – jeder außerhalb unseres Egos. Deshalb können wir nur infolge des gegenseitigen Einschlusses, infolge der Vereinigung, die großen äußerlichen Wünsche erreichen.

Denn wir baden uns auch jetzt im höheren Licht, aber sind nicht in der Lage, es zu fühlen. Es findet keinen Platz in unserem Inneren, wir haben nichts, außer einem kleinen Funken.

Baal HaSulam schreibt im Brief Nr. 8 über die Kraft des offenbarten höheren Lichtes: “In der Stunde des Begreifens wird das höhere Licht empfunden, das geöffnet wird und auf den Wahrnehmungen und Korrekturen auf dem Weg zurück in die spirituelle Welt basiert. Und es scheint dem Menschen infolge der Vollkommenheit, dass alle seine Leiden einen besondern Wert hatten, weil sie ihm ermöglichten, den Geschmack und die Süße des Lichtes der Einigkeit mit dem Schöpfer zu bewerten.

Folglich werden alle seine Organe und die Sehnen bezeugen, dass jeder in dieser Welt Lebender damit einverstanden wäre, sieben Mal pro Tag sich die Hände und die Beine abzuschneiden, um nur für einen kurzen Augenblick, einmal pro Leben diesen Geschmack der Verschmelzung zu begreifen.“

Das heißt wir müssen verstehen, dass die spirituelle Enthüllung unendlich riesig ist und wir müssen hierfür die leeren Wünsche/Kelim vorbereiten. Deshalb steht uns eine große innere Arbeit bevor, welche eigentlich ungewöhnlich leicht sein kann, wenn man sie zusammen und mit der Liebe erledigt! Hier entscheidet alles die Vereinigung!

Wenn ich mich mit den anderen verbinde und fühle, dass ich mich mit ihnen zusammen in einem Kli, Wunsch befinde, dann wird darin das Licht geöffnet.

Deshalb ist es geschrieben: “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst”, die Hauptregel der Tora (des Lichtes). Die Liebe ist das Gefäß für das Licht!

Aus der 1. Lektion des Kongresses, 09.11.2010

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Die Einladung in den Hochzeitssaal der Braut

Die Einladung in den Hochzeitssaal der Braut

Eine Frage, die ich erhielt: Warum wird gesagt, dass die zerbrochenen Seelen zwecks Korrektur in die Welt Azilut hinaufsteigen, wenn wir zuerst alle Welten BEА, angefangen mit Malchut de-Malchut der Welt Assija durchgehen sollen?

Wo befinde ich mich also, in Malchut der Welt Azilut, oder irgendwo in den Welten Assija, Jezira, Brija?

Und wenn sich das Land Israel in der Welt Jezira befindet, und der heiligste Ort im Tempel, wohin nur der Hohepriester rein gelassen wird, sich in der Welt Brija befindet, wie kann ich dann höher als er hinaufsteigen?!

Meine Antwort: Wenn ich die Bitte um Korrektur ausspreche, dann steige ich mit meinem Punkt, in Malchut der Welt Azilut, in die Versammlung der Seelen Israels hinauf.

Alle unsere Korrekturen geschehen in Malchut der Welt Azilut, das ist unser Haus, unser Keter eben. Und alles, was es unterhalb der Welten BЕА gibt, ist die Verbreitung Malchut, ihrer neun unteren Sfirot.

Alle Welten, Parzufim, die Seelen, die sich unter  dem Parssa (die untere Grenze der Welt Azilut) befinden, gehören zu Malchut de-Azilut. Für die Korrektur soll ich also dorthin hinaufsteigen und mich mit Malchut der Welt Azilut verbinden. Aber wo genau wird meine Seele korrigiert?

Die allgemeine Seele Adam HaRischon befindet sich in den Welten BЕА (Angefangen mit ihrem “Kopf” in GaR de-Brija und bis zu den “Beinen” in Assija).

Wenn ich meine Seele in Malchut de-Azilut erhebe und dort um die Korrekturen bitte, dann bekomme ich das Licht von oben, das zur Quelle zurückführt (das zu mir aus der Welt der Unendlichkeit, durch alle Welten kommt und für mich persönlich vorbestimmt ist), und korrigiere die vorbestimmte Verbindung zwischen Seir Anpin und Malchut der Welt Azilut.

Auf diese Weise korrigiere ich die zerrissene Verbindung zwischen Malchut und SA, und zwischen Schchina und dem Schöpfer.

Somit gehöre ich zu “den Freunden der Braut, welche die Tora unterstützen”, über die das Buch Sohar im Kapitel “Die Nacht der Braut” erzählt. Ich helfe ihr, sich mit dem Bräutigam zu verbinden und werde als Sohn des Hochzeitssaals der Braut bezeichnet.

Folglich korrigiere ich meine Seele, weil SA und Malchut nur meinetwegen getrennt wurden, damit ich sie zukünftig verbinde und diese “LEGO” Einzelteile rekonstruiere!

Und wenn ich die erste Verbindung zwischen Malchut und SA aufbaue, dann korrigiere ich die erste spirituelle Stufe: Malchut de-Malchut der Welt Assija. (vgl. Baal HaSulam. Das Vorwort zum Buch Sohar).

Folglich wird durch die Vereinigung Malchut und SA Jessod de-Malchut de-Assija korrigiert usw. Indem ich jedes Mal Malchut unterstütze und ihre Verschmelzung mit SA hervorrufe, korrigiere ich meine Seele.

Das heißt, wir erheben unsere Bitte (MaN) immer in Schchina, in Malchut der Welt Azilut, wobei die Korrektur selbst und die Belebung unserer Seelen in den Welten BЕА erfolgen, weil Adam HaRischon in den Welten BЕА geboren ist, und nichts, außer ihnen, außer seiner Umwelt empfindet. Er steigt zusammen mit diesen Welten hinauf und herab.

Denn ich will dem Schöpfer Genuss bereiten und deshalb steigt meine Absicht in Malchut de-Azilut hinauf. Dadurch werde ich in den Welten BЕА, in meiner Umgebung korrigiert.

Wir hoffen, dass wir hinaufsteigen, und wie der Hohepriester in “die Allerheiligste”, in Bina der Welt Brija eingehen. Aber dadurch erhebe ich Siwug SoN zu АwI.

 

Aus dem Unterricht nach “Bejt Schaar a-Kawanot”, 23.11.2010

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Aufruf des Schöpfers

Aufruf des Schöpfers

Eine Frage, die ich erhielt: Man fragt mich häufig, was die Kabbala ist, und ich versuche, ihr Wesen, ihr Ziel zu erklären. Als Antwort gestehen viele ein: “Ja, ich fühle es auch so. Ja, ich verstehe, worüber du sprichst”. Was ist also dieser Punkt im Herzen? Worin unterscheiden sich seine Besitzer von den anderen Menschen, die auch auf der Suche sind?

Meine Antwort: Der Punkt im Herzen ist ein Teil des Schöpfers. Er wird in dir erweckt,  und du hörst dann “den Aufruf”, der dich an Ihn führen soll. Wir erkennen den Punkt im Herzen, wenn er den Menschen zur Wissenschaft der Kabbala, an den Ort, ans Netz bringt, woher alle unsere Punkte stammen. Die Kabbala ist somit nicht die Bücher selbst, sondern die Weisheit, das Programm des allgemeinen Systems.

Die Bücher der Kabbalisten geben an dich die Kraft dieses Programms weiter, und mit ihrer Hilfe setzt du den ersten spirituellen Impuls ein.

In Wirklichkeit hast du dieses “Lenkungssystem” niemals verlassen. Du befindest dich immer darin, du bist weiterhin mit den anderen und eurem gemeinsamen Körper lebendig verbunden. Es ist die Malchut der Welt der Unendlichkeit, die tatsächlich existiert, aber du fühlst deine Zugehörigkeit nicht.

Anstelle ihres Hauptfensters, empfindest du dich in ganz anderem “Fensterchen”. Obwohl du dich darin befindest, nimmst du die andere Welt wahr, in der du keine Verbindung zwischen den Einzelnteilen empfindest.

Somit gibt es zwei “Fenster”: das eine ist natürlich, richtig, wahrhaft, tief, und das andere virtuell. Auf meinem Bildschirm wird momentan nur unsere scheinbare Welt projiziert, wobei es daneben auch den inneren Bildschirm gibt, worauf wir uns im Zustand der Unendlichkeit befinden. Genau darüber sprechen die Kabbalisten.

Ich strebe ihn mit meinem Punkt im Herzen an, ich will die Projektion des virtuellen Bildschirms durch das wahre Bild, die wahre Welt ersetzen, worin ich mit allen verbunden bin. Und wenn mein Punkt tatsächlich aufgewacht ist, dann finde ich auch die Gruppe.

Ich lese die Bücher, die mir über diesen inneren Bildschirm erzählen, und rufe dadurch das Licht hervor, das mich voranbringt.

Wenn den Menschen aber keine kabbalistischen Bücher, keine Vereinigung mit der Gruppe interessieren, wenn er also dieses innere Bedürfnis nicht empfindet, dann hat er keinen Punkt im Herzen. Er sucht die Spiritualität in Indien, in den Religionen und in den Glauben, in der Meditation, in New-Age usw.

Im Unterschied dazu, kann der Mensch mit dem Punkt im Herzen nicht mehr vom spirituellen Weg abschreiten. Er kann vielleicht „die Pause” wegen dieser oder jener Probleme anlegen, aber er wird niemals seinen Punkt gegen etwas anderes tauschen.

 Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Das Wesen der Religion und ihr Ziel”, 22.11.2010

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Aufruf des Schöpfers

Eine Frage, die ich erhielt: Man fragt mich häufig, was die Kabbala ist, und ich versuche, ihr Wesen, ihr Ziel zu erklären. Als Antwort gestehen viele ein: “Ja, ich fühle es auch so. Ja, ich verstehe, worüber du sprichst”.

 

Was ist also dieser Punkt im Herzen? Worin unterscheiden sich seine Besitzer von den anderen Menschen, die auch auf der Suche sind?

Meine Antwort: Der Punkt im Herzen ist ein Teil des Schöpfers. Er wird in dir erweckt,  und du hörst dann “den Aufruf”, der dich an Ihn führen soll.

Wir erkennen den Punkt im Herzen, wenn er den Menschen zur Wissenschaft der Kabbala, an den Ort, ans Netz bringt, woher alle unsere Punkte stammen. Die Kabbala ist somit nicht die Bücher selbst, sondern die Weisheit, das Programm des allgemeinen Systems.

Die Bücher der Kabbalisten geben an dich die Kraft dieses Programms weiter, und mit ihrer Hilfe setzt du den ersten spirituellen Impuls ein.

In Wirklichkeit hast du dieses “Lenkungssystem” niemals verlassen. Du befindest dich immer darin, du bist weiterhin mit den anderen und eurem gemeinsamen Körper lebendig verbunden. Es ist die Malchut der Welt der Unendlichkeit, die tatsächlich existiert, aber du fühlst deine Zugehörigkeit nicht.

Anstelle ihres Hauptfensters, empfindest du dich in ganz anderem “Fensterchen”. Obwohl du dich darin befindest, nimmst du die andere Welt wahr, in der du keine Verbindung zwischen den Einzelnteilen empfindest.

Somit gibt es zwei “Fenster”: das eine ist natürlich, richtig, wahrhaft, tief, und das andere virtuell. Auf meinem Bildschirm wird momentan nur unsere scheinbare Welt projiziert, wobei es daneben auch den inneren Bildschirm gibt, worauf wir uns im Zustand der Unendlichkeit befinden. Genau darüber sprechen die Kabbalisten.

Ich strebe ihn mit meinem Punkt im Herzen an, ich will die Projektion des virtuellen Bildschirms durch das wahre Bild, die wahre Welt ersetzen, worin ich mit allen verbunden bin. Und wenn mein Punkt tatsächlich aufgewacht ist, dann finde ich auch die Gruppe.

Ich lese die Bücher, die mir über diesen inneren Bildschirm erzählen, und rufe dadurch das Licht hervor, das mich voranbringt.

Wenn den Menschen aber keine kabbalistischen Bücher, keine Vereinigung mit der Gruppe interessieren, wenn er also dieses innere Bedürfnis nicht empfindet, dann hat er keinen Punkt im Herzen. Er sucht die Spiritualität in Indien, in den Religionen und in den Glauben, in der Meditation, in New-Age usw.

Im Unterschied dazu, kann der Mensch mit dem Punkt im Herzen nicht mehr vom spirituellen Weg abschreiten. Er kann vielleicht „die Pause” wegen dieser oder jener Probleme anlegen, aber er wird niemals seinen Punkt gegen etwas anderes tauschen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Das Wesen der Religion und ihr Ziel”, 22.11.2010

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Spaziergang durch die Welt des Schöpfers

Spaziergang durch die Welt des Schöpfers 

Eine Frage, die ich erhielt: Baal HaSulam schreibt darüber, wie der Mensch infolge des spirituellen Begreifens durch “die riesige Welt” reist. Was bedeutet dabei, “durch die Welt des Schöpfers spazieren zu gehen”? 

Meine Antwort: Unter der Welt wird Malchut der Unendlichkeit gemeint, wobei alle übrigen Welten ihre separaten privaten Zustände sind, die  uns ihre  charakteristische Eigenschaft öffnen, um uns zu helfen, uns darin einzureihen. 

“Durch die Welt des Schöpfers spazieren zu gehen” bedeutet, Malchut der Welt der Unendlichkeit zu erreichen und die ganze Macht und den Reichtum der Beziehungen zwischen ihren Teilen zu öffnen, die sich verbinden und einander ergänzen. 

Mehr als das kann ich nicht sagen, weil es unmöglich ist, in Worten zu erklären, was in der Höheren Welt geschieht: sei es die Vereinigung des Guten und des Bösen, der Wahrheit und der Lüge - ihre Einheit und die gegenseitige Ergänzung, die wir in uns, im gemeinsamen Wunsch aller Seelen, in Malchut der Welt der Unendlichkeit eröffnen. 

Es heißt eben “die Reise, durch die Welt des Schöpfers”, wenn wir alle Kräfte verwenden können, alle Wünsche Malchut der Unendlichkeit und dadurch jedes Detail begreifen. 

Das Wichtigste ist der Genuss - dass heißt, “das Verschwinden der Zweifel”, wenn die Sachen, welche entgegengesetzt und einander verhasst zu sein scheinen, sich plötzlich verbinden, wonach zwischen ihnen die Liebe aufflammt, und sich die Stelle für die Füllung des Lichtes bildet. 

So geht der Mensch durch die Welt des Schöpfers “spazieren” und sieht die ganze Harmonie, in der sich Malchut der Welt der Unendlichkeit aufhält. 

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Das Wesen der Religion und ihr Ziel”, 22.11.2010

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Der Einzelgänger hat nichts, womit er zum Schöpfer kommen kann

Der Einzelgänger hat nichts, womit er zum Schöpfer kommen kann

Wenn man über “die Gebote” spricht, dann meint man die Wünsche, die mich mit anderen Menschen verbinden. In mir gibt es 613 (ТARIJAG) solcher Wünsche, die mich mit allen verbinden, und die ich mit Hilfe des Lichtes korrigieren muss, das zur Quelle zurückführt (das die “Tora” heißt).

Wenn ich nicht an der Vereinigung mit meinem Nächsten arbeite, dann habe ich nichts, was ich korrigieren kann. Ein einzelner Mensch hat nichts, womit er zum Schöpfer kommen kann, er hat nichts, außer dem spirituellen Funken und den tierischen Wünschen, die man nicht korrigieren muss. Wenn du korrigiert werden willst, dann sollst du die Rissstelle finden, den Ort des Zerbrechens – und er befindet sich nicht bei dir! Ein Mensch kann nicht zerbrochen werden, hierfür sind mindestens zwei notwendig. Deshalb sind alle 613 Wünsche, die wir mittels des Lichtes korrigieren, das zur Quelle zurückführt - die Korrektur unserer zerbrochenen Beziehungen. 

Und das Licht, das diesen verbindenden Raum zwischen uns ausfüllte und unsere Verbindung festhielt, ist verschwunden, wir müssen es jetzt heranziehen. Wenn das Licht kommt, dann korrigiert es zuerst die Stelle unserer Verbindung und füllt sie später aus. 

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “Das Wesen der Religion und ihr Ziel”, 21.11.2010

 

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Was ist der Sinn der Sache?

 Was ist der Sinn der Sache?

Eine Frage, die ich erhielt: Wie hält man sich ununterbrochen in der Absicht auf und macht den Angriff zusammen mit der Gruppe?

Meine Antwort: Die Absicht ist das Wichtigste, und man muss sich nur darauf konzentrieren. Und der Sohar kann ihre Hintergrundmusik sein.

Die Tora, bzw. die kabbalistische Methodik, wird als “Gewürz” bezeichnet. Meine “Nahrung” ist der riesige Kessel der Wünsche, die man richtig verwenden muss.

Und dazu ist nur die Prise des Gewürzes, ein wenig Licht des Sohars nötig. Es kommt, und wir schöpfen so lange den Kessel mit dem Löffel aus, bis wir alle Wünsche für das Geben realisieren. 

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 21.11.2010

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Unterrichtsstoff 14.11.2010

1. Teil

Das Buch Sohar.  Einleitungen. Artikel “Die Nacht der Braut”   

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Teil des Gedankens des Schöpfers zu werden

Teil des Gedankens des Schöpfers zu werden

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Schöpfer der Gedanke ist, dann kann ich auch zum Gedanken werden, indem ich die Ähnlichkeit der Eigenschaften mit dem Schöpfer erreiche?

Meine Antwort: Wenn wir das Schöpfungsziel erreichen, dann werden wir auch zum Teil dieses Gedankens. Der Schöpfer hat den Wunsch im Geschöpf geschaffen, um die Existenz der Realität zu ermöglichen. 

Um außerhalb des Schöpfers zu existieren, braucht man die Materie, die der Wunsch heißt. Aber die Möglichkeit, dem Schöpfer gleich zu werden, sich mit Ihm zu verbinden, die Verschmelzung zu erreichen, verwirklicht sich nur infolge des Gedankens.

Wenn der Schöpfer sich wünscht, uns Genuss zu bereiten, dann macht Er es mit Hilfe des Gedankens. Wenn wir Ihm geben wollen, dann machen wir es auch mit Hilfe des Gedankens.

Der Gedanke ist also grundlegend. Das betrifft auch den Menschen. In jedem von uns gibt es verschiedene Wünsche, aber wir bewerten den Menschen entsprechend seiner Fähigkeit, zu denken. 

Aus dem Programm “Kabbala für die Anfänger”, 21.10.2010

 

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