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08.02.2012

Stellt euch vor, ihr seid schon in der Unendlichkeit!

29.04.2010

Die Frage: Sie haben gesagt, es gibt drei Bestandteile der Absicht während des Lesens vom Buch Sohar:

1. Alles, was ich im Sohar lese, geschieht in mir drinnen.

2. Ich empfinde, dass ich Sohar mit meinen Freunden lerne und spüre sie.

3. Die Verbindung zwischen uns ist nur durch das höhere Licht möglich.

Wie kann man alle drei Absichten gleichzeitig während der ganzen Zeit halten und auf was muss man sich am meisten konzentrieren?

Meine Antwort: Nur alle drei zusammen! Wie Baal HaSulam sagt, ein Mensch muss sich ständig in der Absicht “Tora, der Schöpfer und Israel sind eins” befinden. Und wenn er sich auf eines mehr als auf ein anderes konzentriert, lenkt er [sich] vom geraden Weg ab. Wir sprechen doch von einer einheitlichen Realität, die auch Welt der Unendlichkeit heißt, wo sich der Schöpfer, die Schöpfung und die ganze Realität mit allen Eigenschaften, das Gute und das Böse, die Vergangenheit und die Gegenwart, alles was man sich nur vorstellen kann, in einem einzigen Punkt offenbart - in der Verbindung, die “Verschmelzung” (Dvekut) heißt.

Deshalb muss ich nur an diesen Zustand denken, mich die ganze Zeit so fühlen, als ob ich mich schon darin befinde und danach streben. Alle Hindernisse, die sich dabei enthüllen, sind nur dafür gedacht, dass ich mich immer genauer auf diesen Punkt der Verschmelzung, in welchem alle Eigenschaften einander vervollständigen, ausrichten kann.

Deshalb schließe ich mich, die Gruppe und der Schöpfer, das Buch Sohar, das ich lese und alles was in mir geschieht, das alles zusammen, in die Unendlichkeit ein.

Denn wir wollen eine Realität enthüllen, die einzige existierende. Wir sind schon darin, aber um sie zu enthüllen, müssen wir zu diesem Bild streben.

Jede Stufe, jeder meiner Zustände - ist die gleiche Unendlichkeit, aber wir enthüllen sie in größerer Annäherung an sie, in höherer Auflösung, mit größerer Genauigkeit.

Aber jede Stufe - die gleich zehn Sefirot ist - enthüllt sich mehr - von einem Samentropfen (Punkt) bis zum vollen Parzuf.

Deshalb muss der Absicht darin bestehen, dass ich verstehe, dass alles sich in diesem Zustand der Unendlichkeit befindet, wo ich mich auch befinde.

Ich möchte nur, das mir dies klar wird, dass seine kleinen Details größer werden und einander vervollständigen, dass ich, die Gruppe und der Schöpfer und alle Zustände sich eine Einheit enthüllen. Nur die Mühen sind notwendig - und alles kommt. Du brauchst nicht daran zu denken, wie du alle drei verbinden kannst. Ganz im Gegenteil, versuch das vollständige Endbild, in welchem du dich befindest, zu sehen.

Aus diesem Bild, mit dem du verbunden sein möchtest, kommt das umgebende Licht. Gerade das ist notwendig, um zu einer Enthüllung zu gelangen.

Und jede Ablenkung zu getrennten Bestandteilen des Bildes, schwächt das umgebende Licht nur. Wir müssen danach streben, zu erkennen, schreibt der Baal HaSulam in der “Einführung zu der Lehre der Zehn Sefiroth”, S. 155, und  “erkennen” bedeutet zu der Verschmelzung, zu der Verbindung mit dem Bild zu gelangen, die ich gerade versuche mir vorzustellen, wie es geschrieben steht: “Und Adam erkannte seine Frau Eva” (Genesis, 4:1)

Aus der Vorbereitung zu einem Unterricht nach dem Buch Sohar, 29.04.2010

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