Die meisten von uns bemerken, dass sich die Welt geändert hat: Sie ist vor unseren Augen zu einem Dorf zusammengeschrumpft. Was vielen aber verborgen bleibt, ist, dass sich auch die Regeln der zwischenmenschlichen Verhaltensweisen geändert haben.Rest des Artikels lesen… »
Die kabbalistische Bedeutung des Begriffes “Land” ist “Verlangen”. Die Weisheit der Kabbala erklärt, dass sich die ganze Tora stets auf eine einzige Person und die Zustände, die er oder sie erfahren wird, bezieht.
Im Vers: „Gehe aus deinem Lande … in das Land, das ich dir zeigen werde” (Genesis 12,1) befiehlt der Schöpfer Abraham, aus seinem Land auszuziehen - hinaus aus seinen egoistischen Verlangen, deren er sich als angeboren bewusst ist und hin zu den altruistischen Verlangen, die ihm der Schöpfer zeigen würde.
Die Weisheit der Kabbala befasst sich nur mit den Verlangen des Menschen. Kabbalisten entdeckten, dass das einzigste, was tatsächlich existiert, ein Verlangen ist sowie die Erfüllung dieses Verlangens.
In der Kabbala symbolisiert der Garten Eden ein Verlangen, anderen zu geben, sie zu beschenken. Durch den Erwerb des Verlangens zu geben durchbricht man so die egoistische „Hülle”, ihre Beschränkungen, und nimmt sich selbst als über den Grenzen dieser Welt existierend wahr. Nach dem Austritt aus dem eigenen Ego ist ein Mensch in die vollkommene, ewige und grenzenlose Natur integriert.
Die Wiederbelebung der Toten
Die Wiederbelebung der Toten wird in Filmen gewöhnlich als eine Situation beschrieben, in der die Körper der Toten zum Leben zurückkehren, aus ihren Gräbern heraussteigen und anfangen, ihre Leben erneut zu leben.
Die Weisheit der Kabbala erklärt jedoch, dass sich der Begriff „Tod” auf unseren inneren Zustand unserer egoistischen Verlangen bezieht. Sobald diese zum Altruismus korrigiert sind, können wir sie dazu verwenden, anderen einen Nutzen zu bringen. Dies nennt man die „Wiederbelebung der Toten“.
Es geht nicht um Obama. Es geht nicht um McCain. Es geht nicht mal um Sarah Palin. Keiner dieser Kandidaten wird seinen Job richtig ausüben, wenn wir ihnen nicht die von uns gewünschte Richtung zeigen. Genau, es ist nicht die Sache der Gewählten, sondern der Wählerschaft.
Präsidenten taugen für eine Sache: gewählt zu werden. Aber um zu regieren, haben sie Berater. Wir - jede Person, die sich um die Zukunft des Landes und für seine oder ihre Kinder sorgt - müssen sicherstellen, dass diejenigen, die den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten Amerika beraten, wissen welchen Rat sie geben.
Der Brennpunkt der nächsten Präsidentschaftsperiode sollte Ausbildung sein. Unter Ausbildung verstehe ich nicht nur das Wissen des Namens der Hauptstadt Montanas, was ein kontinentaler Graben ist oder wer Pearl Harbor bombardiert hat (geschweige denn warum). Die Ausbildung, über die ich spreche, hat mit einer viel feinsinnigeren Art von Kenntnissen zu tun, einer, die in der Seele entsteht: das Wissen über den Sinn unserer Existenz.
Wir alle kennen den Begriff „Gebet“. Die kabbalistische Bedeutung dieses Begriffes weicht jedoch völlig von seiner gewöhnlichen Bedeutung ab. Kabbalisten sagen, die tiefere Bedeutung des Begriffes „Gebet“ sei des Menschen Bitte an den Schöpfer, Ihm ähnlich zu werden, ebenso wohlwollend und gütig zu sein. Die Wurzel des hebräischen Wortes leHitpalel (beten) ist PLL, was die gleiche Wurzel wie im Wort leHaflil (anschuldigen) ist. Folglich bedeutet beten, sich selbst verurteilen! Nachdem ein Mensch über sich selbst richtet und erkennt, dass er egoistisch ist, erwacht in ihm ein aufrichtiger Schrei zum Schöpfer, seine Natur in eine altruistische zu verändern. Dieser Schrei - und einzig dieser Schrei - wird als Gebet angesehen.
Wir möchten allen für all die Kommentare, E-mails und Beiträge danken, die uns erreichten (siehe auch engl. Kabbalalbog)! Sie sind informierend und inspirierend. Wir spüren, dass wir eine aktive Diskussion in den Händen halten, und unsere Hoffnungen auf einen sinnvollen Dialog werden schrittweise verwirklicht.
Wir bemühen uns weiterhin, einige Vorschläge für das Google Projekt 10^100 zu entwickeln, und das eine, zu dem wir nun ein Brainstorming durchführen ist - eine Medienkampagne. Wie wir in unserem letzten Beitrag sahen, reagierten viele von Euch mit Beispielen aus der Werbung und Medien, welche die Handlung des Gebens innerhalb der Gesellschaft hervorheben. Wir haben uns wirklich an diesen Beispielen erfreut und würden gerne noch weitere in der Art sehen. Dies spornt nicht nur unseren kreativen Prozess an, sondern wird außerdem uns allen helfen, auf einer Wellenlänge zu sein und in die gleiche Richtung zu denken.
Daher schickt uns bitte Links zu Videos, welche die Werte des Altruismus und des Gebens auf eine effektive Art und Weise zeigen, und schickt uns weiterhin Eure generellen Anmerkungen zu diesem Wettbewerb.
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