1.05.2010
Eine Frage, die ich erhielt: Warum ist es verboten, am Samstag zu arbeiten?
Meine Antwort: Wenn der Mensch sich vorbereitet, indem er sechs Tage lang arbeitet, erreicht er eine Einsicht, dass Schabbat ein Zustand der Vollkommenheit ist, und er sollte sich darin nicht einmischen.
Wenn er sich aber während der Woche nicht richtig vorbereitet hat, sieht er im Schabbat keine Vollkommenheit und verdirbt sie deswegen.
Aber er sieht nicht, dass er verdirbt und denkt, dass er hinzufügt, als ob er sein Leben, seinen Zustand verbessert, korrigiert.
Wenn ich mich aber richtig während der Wochentage vorbereitet habe, sehe ich plötzlich, dass auch früher alles vollkommen war! Ich musste mich nur vorbereiten, um diese Vollkommenheit sehen zu können!
Also habe ich nichts gemacht, ausser meine eigene Sicht und Wahrnehmung zu korrigieren, um noch einen Teil der Schöpfung korrigiert zu sehen, einen Teil der Unendlichkeit, die sich mir jetzt in ihrer Vollkommenheit offenbart.
Und es ist klar, dass es keine Notwendigkeit gibt, irgendwelche Arbeit auszuführen, es gibt nichts, wo man sich einmischen könnte. Darum heißt es auf jeder Stufe: Der Mensch arbeitet, korrigiert sich und enthüllt einen Teil der Unendlichkeit, und sieht sie wieder als vollkommen sieht.
Er geht wieder arbeiten und enthüllt noch einen Teil der Unendlichkeit - und sieht sie wieder als vollkommen!
Deshalb heißt er ein Gerechter am Samstag (Schabbat).
Aus einem Unterricht nach dem Buch von Baal HaSulam “Pforte der Absichten”, 18.04.2010
