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07.02.2012

Widersprüchliche Phänomene

Widersprüchliche Phänomene

Aus dem Buch Quantum Kabbala

Forscher würden der Behauptung, dass „wir das Weltbild vor unseren Augen erschaffen”, schwerlich zustimmen. Schließlich würde das bedeuten, dass es nichts mehr zu erforschen gäbe, und Forscher werden gemeinhin als Menschen angesehen, die die Welt verbessern wollen. Aber die Welt mit den herkömmlichen Forschungsmethoden zu verbessern, ist unmöglich. An dieser Stelle versorgt die Kabbala die Forscher mit Werkzeugen, die es ihnen erlauben, sich selbst zu erforschen und die Welt so zu verbessern.

Mit anderen Worten: Die Kabbala wird einem redlichen Forscher helfen, das zu erreichen, was er von Anfang an wollte - die Welt zu verändern. Doch diese Veränderung wird innerlich sein und nicht im Außen. Die Weisheit der Kabbala ermöglicht es der Wissenschaft und der menschlichen Wahrnehmung, in die nächste Phase einzutreten, jenseits von Zeit, Raum und Bewegung. In diesem Zustand werden alle Phänomene, die den Forschern heute noch widersprüchlich erscheinen, miteinander verschmelzen.

Jetzt verstehen wir auch, wie unsere Wünsche entstehen. Nachdem sie sich aus Wünschen nach Reichtum zu Wünschen nach Ehre und Herrschaft entwickelten und schließlichzu dem Wunsch nach Wissen, ist es jetzt an der Zeit für den Wunsch nach Spiritualität, den Wunsch, der uns der Weisheit der Kabbala aussetzt.

Ein Wissenschaftler, der die Weisheit der Kabbala studiert, ist mit den Grundfesten der Schöpfung vertraut. Ein solcher Wissenschaftler wird überrascht feststellen, wie eng das Ganze mit den Gesetzen verbunden ist, die in der materiellen Welt entdeckt wurden. Folgerichtig wird diese Übereinstimmung zwischen den spirituellen und physischen Gesetzen dem Forscher helfen, Schwierigkeiten in jedem Bereich des heutigen Lebens zu bewältigen.

In der Ökologie und Psychologie, der Sozial- und Politikwissenschaft werden wir mit der Abwesenheit der “richtigen Formeln” konfrontiert. Die Dinge waren früher nicht sokompliziert. In der Newtonschen Zeit genügte es beispielsweise, einige Formeln hinreichend zu erklären, um seine Entdeckung zu rechtfertigen. Heute haben wir einen neuen Grad an Erforschung der Materie erlangt; auf dieser Ebene fehlt uns allerdings die Formel, die das allgemeine Verhalten der Materie erklärt.

Während die Wissenschaft behauptet, sich mit den Menschen und der Welt, in der sie leben, zu befassen, erklärt die Kabbala, dass wir nicht die Welt um uns herum erforschen, sondern uns selbst. In der Physik, Chemie, Physiologie, Ökologie und anderen Wissenschaften wird nicht die äußereWelt erforscht, wir erforschen unsere innere Welt, unsere inneren Gefäße. Die moderne Wissenschaft ist dabei zu entdecken, dass sich die herkömmliche Forschung erschöpft hat. Nun ist die Einsicht gefragt, dass die ganze Welt eigentlich in uns ist.

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