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08.02.2012

Wir befinden uns alle im tiefen (Trink-)Wasser

Wir befinden uns alle im tiefen (Trink-)Wasser

Artikel in Kabbala Heute Ausgabe #7

Gemäß jüngsten Forschungen können wir anfangen, über unsere Wasserhähne nachzudenken, und geradewegs gekauftes, abgefülltes Wasser als Mehrzweckmedikament zu lagern. Ob es sich um Antidepressiva oder Antibiotika handelt, ob als Verschreibung oder über die Ladentheke gehandelt – wenn es andere nehmen, so sind wir durch das Wasser mit ihnen verbunden.
Eine begleitende Presserecherche, die am 10. März in einem CNN Bericht unter dem Titel „ verschreibungspflichtige Medikamente überall in den U.S. im Trinkwasser gefunden“ veröffentlicht wurde, stellt unmissverständlich fest, „ein enormes Spektrum an Medikamenten – einschließlich Antibiotika, Anti-Krampf-Mittel, Stimmungsstabilisatoren und Sexualhormone – wurden im Trinkwasser gefunden, das an mindestens 41 Millionen Amerikaner verabreicht wird.“
Obgleich die Studie sich auf die U.S. konzentrierte, macht sie deutlich, dass die Situation auf der gesamten Welt ähnlich ist. In jüngster Vergangenheit hat die Verschreibung von Medikamenten Rekordhöhen erreicht und viele unverwandelte oder unbenutzte Medikamente sind in die Wasserreservoirs gespült worden. Obwohl das Wasser vor dem Verkauf an die Konsumenten geklärt, gereinigt und behandelt wird, verbleiben trotzdem geringe Mengen im Wasser. „Selbst Verbraucher von abgefülltem Wasser und Heimfiltersystemen können dieser Belastung zwangsläufig nicht entgehen“, meint CNN.
Sie wissen vermutlich bereits, dass Medikamente nicht immer gesundheitsdienlich sind. „Jüngste Laboruntersuchungen fanden heraus, dass geringe Mengen an Medikamenten Einfluss auf embrionale Nierenzellen, menschliche Blutkörper und menschliche Brustkrebszellen haben“, erklärt der CNN Artikel. Und offensichtlich führen die mit Drogen verseuchten Wasserwege zu einer „Zerstörung der Tierwelt auf dem gesamten Globus.“
Versuchen Sie folgendes zu schlucken
Wir kennen bereits Globalisierung und sogar den Schmetterlings-Effekt, aber anhand dieser neuen Studie haben wir ein nahezu surreales Bild vor uns, dass sich nicht ganz so einfach in den Rahmen des gesunden Menschenverstandes einordnen lässt der Konsum von Medikamenten durch einen anderen Menschen entspricht meinem eigenen Verbrauch an Medikamenten. Der Zustand der Gesundheit eines anderen Menschen hat direkten Einfluss auf meine eigene, und was dem Körper eines anderen Menschen widerfährt, wirkt sich direkt auch auf meinen Körper aus.
Dieses mal sprechen wir nicht von ungesicherten, psychologischen Effekten oder einer abstrakten „Vernetzung“, auf die sich Menschen im Globalisierungsprozess oft beziehen. Vielmehr verfügen wir über klare, unbestreitbare Belege die uns zeigen, dass unsere Körper und unsere Gesundheit direkt miteinander verbunden sind und von den Körpern und von der Gesundheit aller anderen Menschen, die auf der Erde leben, abhängig sind.
Wenn Sie also das nächste mal jemanden dabei ertappen, wie er ein Medikament einnimmt, gehen Sie am Besten davon aus, dass Sie es zusammen mit ihm einnehmen.
Ein Blick unter die (Wasser)-oberfläche
So schockierend die neueste Forschung zum Trinkwasser auch sein mag, sie zeigt uns nur das halbe Bild: sie macht deutlich, wie wir auf äußere Art und Weise miteinander verbunden sind. Aber tatsächlich zeigt das lediglich eine physische Folge einer inneren Verbindung. Wir wären ungleich überraschter, wenn wir wüssten, wie wir innerlich miteinander verbunden und von einander abhängig sind.
Kabbalisten erklären, dass unsere Wirklichkeit sich in zwei Teile aufteilt: den enthüllten Teil und den verborgenen Teil. Und das größte Geheimnis, dass unserer Enthüllung harrt, ist die wahre innere Verbindung unter uns – unsere Verbindung auf der Ebene der Seelen. Dort sind alle Menschen miteinander verbunden, so dass sie buchstäblich eins sind – ein spiritueller Körper, dessen Zellen wir alle darstellen.
Wenn wir uns einmal dieser Verbindung gewahr geworden sind, werden wir erkennen und fühlen, dass jeder in der Welt vom Wohlwollen jedes anderen abhängig ist.
Somit ist die Krise des Trinkwassers lediglich eine weitere Stufe der Erkenntnis, wie eng wir alle miteinander verbunden sind innerhalb eines einzigen “Organismus” unserer Zivilisation auf der Erde.

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